Horror in Cornwall „Dexter”-Killer James Desborough zerstückelte erst seine Freunde ‒ dann mordete er im Gefängnis weiter

Es ist ein Fall, der selbst hartgesottene Ermittler schaudern lässt!
James Desborough, ein Fan der Kultserie „Dexter“ soll zwei Mitbewohner zerstückelt, ihre Leichenteile im Wald verteilt – und im Gefängnis dann auch noch seinen Zellennachbarn erwürgt haben. Jetzt steht der mutmaßliche Dreifach-Mörder vor Gericht ‒ und es kommen immer schrecklichere Details ans Licht.
James Desborough soll drei Männer getötet haben
Ein Mann, der des zweifachen Mordes angeklagt ist, schlägt erneut zu – im Gefängnis, einem Ort, der eigentlich sicher sein sollte. Im September 2025 wurde James Desborough zum Mörder seines Zellennachbarn Steven Kempster (65) im Gefängnis von Exeter. Er erdrosselte den älteren Mann und wurde dafür im März 2026 des Mordes schuldig gesprochen. Doch dieser Mord ist nur das jüngste Kapitel in einer Chronik des Grauens, die derzeit vor dem Winchester Crown Court aufgerollt wird.
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Der eigentliche Prozess dreht sich um die Taten, die Desborough überhaupt erst hinter Gitter brachten: die Morde an seinen ehemaligen Mitbewohnern Daniel Coleman (43) und Claudio Aquilino (57). Die beiden Männer lernte er in einer Obdachlosenunterkunft in Newquay (Cornwall) kennen. Später sollen sie in seiner abgelegenen Hütte in den Paramoor Woods gelebt haben – ein Ort, der zu ihrem Grab werden sollte.

Die Staatsanwaltschaft zeichnet ein Bild von unfassbarer Brutalität. Desborough soll die beiden Männer im Frühjahr und Sommer 2025 getötet, ihre Körper zerstückelt, die Leichenteile verbrannt und in flachen Gräbern im Wald verscharrt haben. Anschließend habe er ihre Bankkonten geplündert und versucht, die Spuren zu verwischen. So habe er den Eindruck erwecken wollen, einer der Männer sei nach London gereist, der andere auf einem Fernwanderweg unterwegs.
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Fünf Monate lang durchkämmten Ermittler die dichten Wälder rund um Desboroughs Hütte. Ihre Funde waren grausig: In einem Bach stießen sie auf 1.900 verbrannte Knochenfragmente, die Claudio Aquilino zugeordnet wurden. In einem 18 Meter entfernten, flachen Grab entdeckten sie den Torso, die Beine und Füße von Daniel Coleman. In der Nähe hing eine Axt an einem Baum, auf der später die DNA eines der Opfer gefunden wurde.
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„Dexter“-Fan mochte Zerstückelungsszenen besonders
Vor Gericht spielt nun ein Detail eine besondere Rolle: Desborough ist bekennender Fan der TV-Serie „Dexter“. In der Serie ist der Protagonist ein Forensiker, der nachts als Serienkiller mordet und seine Opfer fachgerecht zerstückelt. Genau diese Szenen sollen es Desborough angetan haben. Ein forensischer Biologe berichtete, Desborough habe bei den Suchaktionen im Wald ganz nebenbei erzählt, er habe die Zerstückelungsszenen, in „Dexter“ „besonders genossen“.
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In der Hütte des Angeklagten fanden die Beamten zudem handgeschriebene Notizen, die tief in die Psyche des Mannes blicken lassen. „Ich weiß, ich bin ein Mörder, bereit, jedes Raubtier zu töten und hinzurichten“, stand auf einem der Zettel. Andere Notizen enthielten detaillierte Fluchtpläne aus Großbritannien, die Rede war von einer „neuen Verkleidung“, einem „sicheren Haus“ und sogar kosmetischer Chirurgie in Thailand.
Prozess läuft weiter – viele Fragen offen
Während die Ermittlungen zu den Wald-Morden liefen, saß Desborough in Untersuchungshaft in HMP Exeter. Doch auch hinter Gittern hörte das Töten nicht auf. Im März 2026 wurde der Engländer von einer Jury wegen Mordes an seinem Zellengenossen Steven Kempster rechtskräftig verurteilt.
Für den Tod seiner Mitbewohner Coleman und Aquilino will Desborough nicht verantwortlich sein. Der 40-Jährige bestreitet, sie ermordet zu haben. Aber er gibt zu, die rechtmäßige Bestattung der beiden verhindert zu haben – also die Leichen versteckt und entsorgt zu haben.

Der Prozess vor dem Winchester Crown Court läuft weiter. Die Jury muss nun entscheiden, ob James Desborough tatsächlich ein mehrfacher Mörder ist, der seine Taten nach dem Muster seiner Lieblingsserie „Dexter“ inszenierte – oder ob es eine andere Erklärung für die grausamen Funde im Wald gibt.
Verwendete Quellen: The Sun, The Guardian


