Neuer Ärger zwischen Vater und SohnRückschlag für Prinz Harry! Und er gibt Charles die Schuld

Prinz Harry muss einen Rückschlag verkraften: Uganda zieht sich aus seinen Invictus Games zurück.
Prinz Harry muss einen Rückschlag verkraften: Uganda zieht sich aus seinen Invictus Games zurück.
imago images/ZUMA Press Wire/Tayfun Salci
von Martina Lewinski

Ausgerechnet eines seiner wichtigsten Herzensprojekte bekommt jetzt einen Dämpfer.
Prinz Harry gründete die Invictus Games 2014 als internationalen Sportwettbewerb für verwundete, verletzte und erkrankte Soldaten und Veteranen. Nun zieht Uganda überraschend seine Teilnahme zurück – und verweist dabei ausdrücklich auf einen Brief von König Charles. Aus Harrys Umfeld heißt es, das jüngste Schreiben seines Vaters über Harrys und Meghans Rolle außerhalb des Königshauses habe den Rückzug ausgelöst.

Darum zieht sich Uganda von den Invictus Games zurück

Erst vor rund zwei Monaten war Uganda als 26. Nation den Invictus Games beigetreten. Nun folgt der überraschende Rückzug.

General Muhoozi Kainerugaba, Sohn des ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni, begründet die Entscheidung auf X mit deutlichen Worten: Man wolle nicht den Eindruck erwecken, „in Opposition zu König Charles III.“ zu stehen, den man „zutiefst verehre“. Deshalb ziehe sich Uganda von den Invictus Games zurück.

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Für Prinz Harry ist das ein Rückschlag. Der 41-Jährige gründete die Invictus Games 2014 für verwundete, verletzte und erkrankte Soldaten und Veteranen.

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Was hat Charles’ Schreiben damit zu tun?

Hintergrund ist ein Schreiben, das auf Anweisung von König Charles verschickt worden sein soll. Darin wurde nach Harrys und Meghans Rückkehr nach Großbritannien noch einmal klargestellt, dass die beiden keine arbeitenden Royals sind und den König bei öffentlichen Auftritten nicht vertreten.

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Ihre wohltätigen und geschäftlichen Projekte verfolgen Harry und Meghan demnach auf eigene Verantwortung und nicht im Namen der Krone.

Aus Harrys Umfeld wird nun ein direkter Zusammenhang zwischen dieser Klarstellung und Ugandas Entscheidung hergestellt. „Dies war eine – beabsichtigte oder unbeabsichtigte – Konsequenz des Schreibens von König Charles“, sagt eine Quelle dem US-Magazin „People“. Die Entwicklung sei absehbar gewesen.

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„Die einzigen, die darunter leiden, sind die Athleten“

Besonders bitter sei die Entscheidung aus Sicht von Harrys Umfeld für die Sportler selbst. „Die einzigen, die darunter leiden, sind die Athleten aus Uganda, die an den Invictus Games im nächsten Jahr teilgenommen hätten“, erklärt die Quelle gegenüber „People“.

Ob das Schreiben aus dem Palast tatsächlich der alleinige Grund für Ugandas Rückzug ist, lässt sich daraus nicht ableiten. Die Äußerung Kainerugabas zeigt jedoch, dass die Abgrenzung zwischen Harrys Projekten und König Charles bei der Entscheidung offenbar eine Rolle spielte.

Damit sorgt das Schreiben des Königs nur wenige Tage nach seiner Veröffentlichung erneut für Diskussionen – und diesmal hat der royale Streit sogar Auswirkungen auf eines von Harrys wichtigsten Herzensprojekten.

Verwendete Quellen: Bunte, People, X/Muhoozi Kainerugaba, The Guardian