Mama Hayley erhebt schwere VorwüfeAutistisches Mädchen (7) bricht von Tagesmutter aus und stirbt

„Wir haben nichts getan, um das zu verdienen.”
Mit der Warnung, ihre Tochter sei eine kleine Ausreißerin, übergibt Mama Hayley ihre kleine Nyla May einer Tagesmutter. Nur wenige Stunden später entdeckt die Polizei das autistische Mädchen in einem Teich. Kopfüber im Wasser und leblos.
Siebenjährige leblos in Teich aufgefunden
Gemeinsam mit ihrer Tagesmutter besucht die stumme Nyla May am 30. März einen Park in Doncaster (England), will dort das gute Wetter genießen. Doch in einem unaufmerksamen Moment bricht das Mädchen aus, läuft durch ein Loch in einem Zaun auf einen Golfplatz. Nur zwei Stunden, nachdem sie das Kind in Obhut nimmt, muss die Tagesmutter Nylas Mama Hayley beichten, dass ihre Tochter verschwunden ist. Wenig später herrscht tragische Gewissheit.

Denn Beamte der Polizei entdecken die Siebenjährige laut BBC bewusstlos und mit dem Kopf nach unten in einem Teich treibend. Die Einsatzkräfte können ihr Leben nicht mehr retten. Nyla ist tot – und das Leben ihrer Liebsten steht plötzlich auf dem Kopf.
Nylas Mama erhebt schwere Vorwürfe gegen Tagesmutter
Mit bewegenden Worten nimmt Mama Hayley auf Facebook Abschied. „Unsere kleine Tochter, unsere kleine Prinzessin. Wir lieben dich und vermissen dich SOOOOO sehr, sogar deine Brüder vermissen dich über alles”, schreibt sie dort. Die Gewissheit, ihren Engel nie wiederzusehen, sei „absolut schrecklich”, weint sie. „Wir haben nichts getan, um das zu verdienen.”

Zeitgleich erhebt sie schwere Vorwürfe gegen die Tagesmutter, die sich zum ersten Mal um Nyla kümmern sollte. Sie habe die Frau zuvor gewarnt, dass ihre Tochter immer mal wieder ausbreche. Die Betreuerin habe entgegnet, auf Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf spezialisiert zu sein, berichtet DailyMail.
„Wir werden dafür sorgen, dass dir Gerechtigkeit widerfährt, mach dir darüber keine Sorgen”, richtet sich Hayley direkt an ihre Kleine. „Deine Mama ist sehr hartnäckig, ich habe mein ganzes Leben lang dafür gekämpft, dass du die Unterstützung bekommst, die du verdienst.”
Die leitende Gerichtsmedizinerin Nicola Mundy hat den 8. Dezember als Termin für die vollständige Untersuchung festgelegt.


