Unser interaktiver GehaltsrechnerSeid ihr arm, reich oder Mittelschicht? Macht hier den Test!

Symbolbild: Eine Frau zählt ihre Geldscheine ihrem Portemonnaie. In Zeiten von steigenden Energiekosten müssen viele Bürger den sparen.
Wie viel Geld habt ihr im Monat? (Symbolbild).
picture alliance / pressefoto_korb / Micha Korb

Noch Mittelschicht oder schon reich?
Beim Einschätzen des eigenen Einkommens liegen erstaunlich viele Menschen daneben. Ein Rechner des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, wo ihr im Vergleich zu anderen wirklich steht. Macht jetzt hier den Test!

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1.450 Euro, 3.630 Euro oder sogar mehr als 6.000 Euro netto im Monat – wo steht ihr damit eigentlich im Vergleich zum Rest des Landes? Genau das kann der Einkommensrechner 2026 des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen. Und die Ergebnisse dürften bei einigen für eine Überraschung sorgen.

Denn viele Menschen schätzen ihre eigene finanzielle Position offenbar völlig anders ein, als es die Zahlen nahelegen. Laut einer Studie der Universität Konstanz ordnen sich rund 80 Prozent der Menschen in Deutschland selbst der Mittelschicht zu. Tatsächlich trifft das längst nicht auf alle zu.

Wo liegt ihr mit eurem Einkommen? Macht oben den Test in unserem Einkommensrechner 2026!

Ab diesem Einkommen zählt ihr zur Mittelschicht

Für Alleinlebende zieht das IW auf Basis der Daten von 2024 klare Grenzen: Wer monatlich weniger als 1.450 Euro netto zur Verfügung hat, gilt demnach als relativ arm. Zwischen 1.450 und 1.940 Euro liegt die untere Mitte.

Lese-Tipp: Was verdient Deutschland? Das große Gehaltsranking 2026

Zur Mittelschicht in Deutschland im engeren Sinne gehören Singles mit einem monatlichen Nettoeinkommen zwischen 1.940 und 3.630 Euro. Von 3.630 bis 6.050 Euro spricht das IW von der oberen Mitte. Ab 6.050 Euro netto gilt ein alleinlebender Mensch schließlich als relativ reich.

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Einkommensrechner 2026 berücksichtigt euren Haushalt

Ganz so einfach wie ein Blick auf den eigenen Gehaltszettel ist der Vergleich allerdings nicht. Der Rechner fragt auch danach, wie viele Personen von dem verfügbaren Einkommen leben. Schließlich macht es einen großen Unterschied, ob 4.000 Euro netto für einen Single reichen müssen oder eine ganze Familie davon lebt.

Grundlage sind Daten aus einer EU-weiten Befragung aus dem Jahr 2024. Berücksichtigt werden Einkommen nach Steuern, Abgaben und staatlichen Leistungen. Auch Renten und Einkünfte aus Vermögen fließen ein. Ein Vorteil durch selbst genutztes Wohneigentum wird dagegen nicht eingerechnet.

Gerade Gutverdiener unterschätzen ihren Wohlstand

Besonders spannend ist, wie stark Selbstbild und Realität auseinandergehen können. Ausgerechnet Menschen mit hohen Einkommen schätzen sich laut der Konstanzer Untersuchung häufig deutlich ärmer ein, als sie im Vergleich tatsächlich sind.

Eine mögliche Erklärung liefert das eigene Umfeld. Viele Menschen bewegen sich vor allem unter Personen mit ähnlichen Lebensumständen und Einkommen. Wer hauptsächlich andere Gutverdiener kennt, nimmt den eigenen Wohlstand deshalb womöglich gar nicht als außergewöhnlich wahr. Umgekehrt überschätzen Menschen mit niedrigerem Einkommen ihre Position teilweise ebenfalls.

Der Einkommensrechner 2026 erlaubt deshalb nicht nur den Vergleich mit der gesamten Bevölkerung. Nutzer können sich unter anderem auch mit Menschen gleichen Alters, mit Singles, Familien, Rentnern oder Personen mit ähnlichem Bildungsabschluss vergleichen. So lässt sich die eigene finanzielle Lage etwas genauer einordnen.

Dieser Artikel erschien in anderer Form zunächst auf ntv.de. Ntv.de gehört zu RTL.

Verwendete Quellen: ntv.de