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„Ich vermisse Mama“: Nach Tod seiner Frau! Paul Panzer enthüllt bewegenden Sohn-Moment
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25 Jahre waren sie zusammen – dann musste Paul Panzer Abschied von seiner großen Liebe nehmen. Im Podcast „Betreff: Leben – die Sprechstunde mit Hans Sigl“ spricht der Comedian ungewöhnlich offen über den Tod seiner Frau und den Schmerz, der einfach nicht verschwinden will. Besonders emotional wird es, als der 54-Jährige erzählt, wie sehr auch sein gemeinsamer Sohn unter dem Verlust seiner Mutter leidet. Seine bewegenden Worte hört ihr im Video.
Er hat im Stillen gelitten. Jetzt spricht Star-Comedian Paul Panzer im Podcast „Betreff Leben – Die Sprechstunde mit Hans Siegel“ zum ersten Mal über den schlimmsten Moment seines Lebens.
„Meine Frau ist gestorben, die Liebe meines Lebens. 25 Jahre waren wir zusammen. Man sagt ja, der Schmerz geht nicht weg, aber er wird besser und wird erträglicher. Und so? Ich finde nicht, dass das so ist. Er ist einfach immer da. Und es ist einfach scheiße.“
Wie macht man weiter, wenn die Liebe des Lebens fehlt? Wenn der Schmerz bleibt und das Leben trotzdem weitergehen muss?
Andere zum Lachen bringen – seit mehr als 20 Jahren ist das sein Job. Bekannt ist Dieter Tappert als Kultfigur Paul Panzer. Seine Karriere beginnt mit Telefonscherzen beim Radio.
„Panzer, ich begrüße Sie. Hallo.“
Seit 2005 steht er als Stand-up-Comedian auf der Bühne. Mit seinem Programm „Schöne neue Welt – Welcome to Hell“ nimmt er auch unseren digitalen Alltag aufs Korn. So wie hier Anfang März.
„Egal ob iPhone oder Samsung, Instagram, Facebook. Hey, ich mache euch keinen Vorwurf. Ich bin ja selber ein Flitzer. Ja, ich bin bei Instagram Profi. Hab sogar Verfolger.“
Es ist sein bisher letzter Auftritt im Frühjahr. Dann die Nachricht: Paul Panzer unterbricht seine Tour. Ein Trauerfall in der Familie. Mehr macht er damals nicht öffentlich, denn sein Privatleben hat er immer geschützt.
Doch jetzt lässt er uns einen Moment lang teilhaben. Nicht als Kunstfigur Paul Panzer, sondern als Dieter Tappert. Als Mann, der seine Frau verloren hat, und als Vater.
„Man ist irgendwie da und muss sich zwischen dem dann bewegen und auch dann für das da sein, was einem eben darüber hinaus auch noch was bedeutet. Die Familie oder in dem Fall mein Sohn. Und der Junge, der ist ja 21, ja, der ist ein Stück größer als ich. Unrasiert sieht er aus wie ein Orang-Utan. Aber er ist dann trotzdem der kleine Junge und kommt dann zwischendurch und nimmt einen in den Arm und sagt irgendwie: ‚Ich vermisse Mama so!‘“
Wann und woran seine Frau gestorben ist, behält der 54-Jährige für sich. Diesen Monat steht er wieder auf der Bühne, will andere Menschen wieder zum Lachen bringen.
„Ich finde wirklich, dass das Leben ein großes Geschenk ist, ein großes Abenteuer ist und ich auch immer wieder trotzdem, wenn Widrigkeiten auftauchen, und die tauchen auf, man doch immer wieder noch was findet, wo man sagt: ‚Ach ja, komm, ich gucke trotzdem noch um die nächste Ecke.‘“
„Woher nimmst du die Kraft dafür?“
„Daraus, dass es dann immer noch auch in der Vergangenheit auch weitergegangen ist. Ja, und manchmal ist es auch einfach so ein gewisses Pflichtgefühl.“
Ja, er macht weiter. Irgendwie. Auch wenn der Schmerz bleibt. Nicht nur für sich, sondern auch für seinen Sohn und seine Frau.
„Aber dann habe ich auch wieder die anderen Momente, wo ich sage: ‚Ja, aber Mama hätte jetzt das oder das oder das.‘ So, und dann ist sie dann auch noch da.“
„Immer.“
Verwendete Quellen: Betreff: Leben – die Sprechstunde mit Hans Sigl und eigene RTL-Recherche
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