Auf dem Weg zur Behandlung!Herzkranker Säugling stirbt an Bord eines Flugzeugs

Ein France-Air-Flugzeug am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle
Ein France-Air-Flugzeug am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle (Archivbild)
IMAGO / MAXPPP

Drama über den Wolken!
Flug AF 815 soll einem herzkranken Baby und dessen Familie eigentlich neue Hoffnung geben. Doch auf dem Weg kommt es in der Passagiermaschine zum tragischen Unglück. Das Kind stirbt – denn jede Rettung kommt zu spät!

„Dieser Säugling litt an einer schweren Herzerkrankung”

Der Säugling stirbt am Montagmorgen (23. Februar) an Bord des Air-France-Fluges von Nairobi (Kenia) nach Paris an einem Atemstillstand. Das teilt die nationale Fluggesellschaft der Nachrichtenagentur AFP mit. Mehrere Medien aus Frankreich berichten daraufhin über den Fall.

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„Dieser Säugling litt an einer schweren Herzerkrankung und war zur Behandlung nach Frankreich unterwegs“, erklärt Air France demnach und versichert: Alle Gesundheitsprotokolle seien eingehalten worden. Welche Krankheit das Baby genau hatte und warum es in Frankreich und nicht in Kenia in ärztliche Behandlung sollte, das macht das Unternehmen nicht öffentlich.

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Ärzte können das Baby nicht mehr retten

Dafür skizziert Air France, wie dramatisch die Momente an Bord des Flugzeugs sind, als es zum Notfall kommt: Für eine bestmögliche Versorgung nimmt die Besatzung über Satellit Kontakt mit der Leitstelle des Pariser Rettungsdienstes (SAMU) auf. Der Ratschlag: In der Passagiermaschine muss Hilfe geholt werden.

Die Besatzung wendet sich daraufhin an die Passagiere – und tatsächlich befinden sich gleich mehrere Ärzte an Bord. Doch auch sie können das Kind nicht mehr retten, wie Air France mitteilt. Trotz ihrer großen Bemühungen!

Der Flug AF 815, am Vorabend gegen 23.20 Uhr planmäßig in Nairobi gestartet, landet dann am Montagmorgen gegen 6.10 Uhr auf dem Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle. Doch der Schock sitzt tief bei allen an Bord des Flugzeugs, insbesondere aber natürlich bei der Begleitperson des verstorbenen Säuglings!

Verwendete Quellen: BFMTV, Le Figaro