Lawinen-Unglück in der SchweizDortmunder Schlossherr stirbt bei Lawinenabgang – Sohn (15) überlebt

Skiurlaub endet für Adelsfamilie mit Tragödie.
Felix Freiherr zu Knyphausen, Schlossherr von Schloss Bodelschwingh, stirbt am Dientag (17. Februar) bei einem Lawinenabgang im Kanton Graubünden in der Schweiz. Sein 15-jähriger Sohn wird aus den Schneemassen gerettet.
Sie fahren abseits der Piste
Der 49-Jährige fährt am Dienstag gemeinsam mit seinem 15-jährigen Sohn und weiteren Skifahrern außerhalb der markierten Pisten, als sich in der Region Savognin im Kanton Graubünden eine Lawine löst. Die Schneemassen reißen Vater und Sohn mit, beide werden vollständig verschüttet. Die übrigen Schneesportler alarmieren sofort die Rettungskräfte.
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Während Retter den Teenager lebend bergen und medizinisch versorgen, kann der Vater nur noch durch einen Lawinensuchhund tot gefunden werden. Reanimationsversuche scheitern. Die Kantonspolizei Graubünden und die Staatsanwaltschaft leiten Ermittlungen zu den genauen Umständen des Unglücks ein.
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Lawinen-Opfer ist in Dortmund stadtbekannt
In seiner Heimatstadt Dortmund löst die Nachricht tiefe Bestürzung aus: Felix Freiherr zu Knyphausen ist als Baron von Schloss Bodelschwingh vielen Menschen in der Stadt bekannt. Das Wasserschloss in Bodelschwingh zählt laut eigener Website zu den wenigen noch privat bewohnten Schlossanlagen im Ruhrgebiet. Die Stadt Dortmund spricht von „tiefer Trauer und Fassungslosigkeit“ und betont, wie beliebt und sozial engagiert der 49-Jährige gewesen sei.
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„Ich kannte Herrn zu Knyphausen noch aus meiner Zeit am Theater Dortmund und habe ihn als einen sehr angenehmen, zugewandten und auch als sehr feinsinnigen Menschen kennengelernt“, sagt Oberbürgermeister Alexander Kalouti. Die Gedanken in der Stadt gelten seiner Ehefrau Mireta und den drei Kindern, die nun einen geliebten Ehemann und Vater verlieren.
Verwendete Quellen: dpa, Stadt Dortmund, Pressemitteilung Kantonspolizei


