Tödliche Schüsse auf Pflegedienst-Chef (†26)Spektakuläre Wende in Dortmunder Mordfall – erneut Festnahme!

In einem Wohngebiet in Dortmund-Wambel ist es am Wochenende zu einem Tötungsdelikt gekommen.
In einem Wohngebiet in Dortmund-Wambel ist es am Wochenende zu einem Tötungsdelikt gekommen.
dpa/Justin Brosch

Vater statt Sohn im Fokus!
18 Schüsse zerreißen am Samstagabend (21. Februar) in einem Dortmunder Wohngebiet die Stille. 15 davon treffen den Chef eines Pflegedienstes (26) und verletzen den jungen Mann tödlich. Zunächst wird ein Mann (24) festgenommen. Doch jetzt nimmt der Fall eine spektakuläre Wende.

Handydaten entlasten ersten Verdächtigen

Nach dem tödlichen Vorfall ist der ursprünglich festgenommene 24-Jährige wieder auf freiem Fuß, teilt die Polizei mit. Zeugenaussagen hätten den Verdacht zunächst auf den jungen Mann gelenkt.

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Doch nach der Überprüfung seines Handys zeigt sich ein anderes Bild: Der 24-Jährige soll zur Tatzeit gar nicht vor Ort gewesen sein, berichtet T-Online. Staatsanwältin Maribel Andersson sagte der Nachrichtenseite am Mittwoch: „Damit ist er eigentlich raus.” Ein weiterer Mann rückt damit in den Fokus der Ermittler: der Vater des 24-Jährigen.

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Vater wegen Mordverdacht festgenommen

Die Polizei nimmt an, dass der 55-Jährige am vergangenen Samstag gegen 20 Uhr in Dortmund-Wambel seine Waffe auf den Pflegedienst-Chef Jimmy N. gerichtet und das Magazin leer geschossen haben soll, heißt es bei T-Online. Von den 18 Kugeln, die in Richtung des Opfers geflogen seien, hätten 15 den jungen Mann getroffen.

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Die Polizei nimmt den Tatverdächtigen am Montagnachmittag mit einem Haftbefehl wegen Mordes fest. Bisher konnte die Tatwaffe jedoch nicht bei ihm gefunden werden. Die Hintergründe der Tat seien noch Gegenstand der Ermittlungen. Ein Motiv könnte laut T-Online jedoch Eifersucht gewesen sein: Der junge Pflegedienst-Chef soll demnach der neue Mann von der Ex-Frau des Tatverdächtigen sein.

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Hinweise auf psychische Erkrankung werden geprüft

Die Frau soll sich bereits vor Jahren von dem 55-Jährigen getrennt haben und mit ihrem neuen Partner einen Pflegedienst gegründet und geleitet. Der 55-Jährige stellte seiner Ex-Frau unterdessen nach und bedrohte sie. Dafür erhielt er laut Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe.

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Wie die Staatsanwaltschaft zu T-Online sagt, soll der Mann erst vor Kurzem behauptet haben, die Ex-Frau habe mit der Trennung die Familie zerstört. Das sollen mehrere Zeugen bestätigt haben. Geprüft werde derzeit außerdem, ob bei dem Tatverdächtigen eine psychische Erkrankung vorliege. (okr)

Verwendete Quellen: Polizei, T-Online