Hoffen und Bangen – schafft es der Buckelwal?Die Timmy-Rettung im Livestream
Jetzt geht es für Buckelwal Timmy um ALLES!
Im Livestream auf RTL.de seid ihr ganz nah dabei. Wie gehen die Retter vor? Wie verhält sich Timmy?
Update: Dieser Livestream ist beendet.
Livestream: Die Rettung von Wal Timmy hier direkt verfolgen
Buckelwal Timmy im Lastkahn vor Dänemark
Dem auf einer Barge vor der dänischen Küste ausharrenden Buckelwal könnte demnächst das Freisetzen bevorstehen. Zunächst hieß es, in den späten Nachmittagsstunden werde der Wal möglicherweise entlassen, wie Jens Schwarck, Mitglied der privaten Initiative und beim Transport mit dabei, der Deutschen Presse-Agentur sagte. „Das ist aber noch in Abstimmung.”
Später näherte sich der Schiffskonvoi mit dem mehrfach an deutschen Küsten gestrandeten Buckelwal wieder dem Übergang zur Nordsee. Der Schlepper, die Barge mit dem Wal und das Begleitschiff fuhren am Nachmittag stetig Richtung Norden, wie beim Schiffs-Ortungsdienst Vesselfinder zu beobachten war. Die Freisetzung des Wals erfolgt deshalb womöglich doch, wie ursprünglich geplant, in der Nordsee.
Lese-Tipp: SIE betreut Timmy an Bord des Rettungsschiffs

Die Barge ist eine Art transportables Schwimmbecken, in dem normalerweise Schiffe transportiert werden.
Wetter machte einen Strich durch den Plan
Der Lastkahn mit dem mehrfach an deutschen Küsten gestrandeten Buckelwal hatte am Freitagmorgen (1. Mai) nach tagelanger Reise fast die Nordsee erreicht. Etwa 11 Seemeilen (rund 20 Kilometer) vom nördlichsten Punkt Dänemarks entfernt drehte das Schiff dann aber zunächst ab, wie beim Schiffs-Ortungsdienst Vesselfinder zu beobachten war. Grund seien die schwierigen Wetterbedingungen, sagte Martin Bocklage, Kapitän des Begleitschiffs „Robin Hood”, dem Sender NDR. Bei dem hohen Wellengang sei das Verletzungsrisiko für den Wal in der Barge groß, hieß es aus dem Team der Initiative.
Am Dienstag (28. April) war der wochenlang an der Ostseeküste im Flachwasser liegende Wal in den Lastkahn bugsiert worden. In dem mit Wasser gefüllten Stahlbecken, der vom Schlepper „Fortuna B” gezogen wird, war das zwölf Meter lange, geschwächte Tier in Richtung Nordsee geschippert worden.
In Dänemark rettet man gestrandete Wale nicht
Sollte das Tier nach dem Freisetzen abermals stranden, würden ihm zumindest die dänischen Behörden nicht helfen: Das dänische Umweltministerium teilte mit, dass man gestrandete Meeressäugetiere prinzipiell nicht rette. Strandungen seien „ein natürlich vorkommendes Phänomen” und Wale sollten generell „nicht durch menschliches Eingreifen gerettet oder gestört” werden.
Der rund zwölf Meter lange Buckelwal hatte vier Wochen vor der Insel Poel bei Wismar gelegen. Gegen den Rat vieler Wissenschaftler, Fachinstitutionen und Tierschutzorganisationen versuchte die private Initiative seit Mitte April, den Wal zu bergen, um ihn lebend in die Nordsee oder den Atlantik zu bringen.
Verwendete Quelle: RTL, dpa


