Unfall in den Kitzbüheler Alpen100 Meter in die Tiefe gestürzt! Deutscher Wanderer stirbt vor den Augen seiner Begleiter

Ein deutscher Wanderer (69) stürzt beim Abstieg vom Großen Rettenstein rund 100 Meter in die Tiefe und stirbt trotz Reanimation. (Symbolbild)
Ein deutscher Wanderer (69) stürzt beim Abstieg vom Großen Rettenstein rund 100 Meter in die Tiefe und stirbt trotz Reanimation. (Symbolbild)
Matthias Schrader/AP/dpa

Nur ein falscher Schritt.
Ein 69-jähriger Deutscher stürzt beim Abstieg vom Großen Rettenstein bei einer Bergtour in den Kitzbüheler Alpen rund 100 Meter in die Tiefe. Seine Begleiter kämpfen verzweifelt um sein Leben, doch jede Hilfe kommt zu spät.

Ausgerutscht und über den Steig hinausgestürzt

Der 69-Jährige bricht am Donnerstag (4. Juni) gemeinsam mit acht weiteren Wanderern auf den Großen Rettenstein in Tirol auf. Die Gruppe erreicht den Gipfel des 2145 Meter hohen Berges, doch auf dem Rückweg nimmt der Tag eine dramatische Wendung. Gegen 13.40 Uhr steigt der Deutsche gemeinsam mit drei weiteren Wanderern auf der nordöstlichen Seite des Berges ab. Nach Angaben der Polizei rutscht er aus bislang ungeklärter Ursache über den Rand des Steigs hinaus. Zunächst schlägt der Mann auf einem grasbewachsenen Hang auf. Dann stürzt er über eine Schotterrinne rund 100 Meter in die Tiefe.

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Begleiter kämpfen um sein Leben

Seine Begleiter reagieren sofort. Sie steigen zu dem schwer verletzten Wanderer hinunter und beginnen umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Kurz darauf trifft der Notarzthubschrauber ein. Das Rettungsteam übernimmt die Reanimation. Doch trotz aller Bemühungen kann das Leben des 69-Jährigen nicht mehr gerettet werden. Wie die Polizei mitteilt, bleiben sowohl die Wiederbelebungsversuche seiner Mitwanderer als auch die Maßnahmen der Rettungskräfte ohne Erfolg. Ein Polizeihubschrauber bringt den Verstorbenen schließlich ins Tal. Warum der Mann auf dem schmalen Bergsteig ausrutschte, ist bislang noch unklar. (nha)

Verwendete Quellen: dpa, MeinBezirk