19 Jahre nach ihrem VerschwindenCold Case Kerstin Lee Langley offenbar aufgeklärt

Ein konkreter Hinweis und drei Tatverdächtige!
19 Jahre nach dem Verschwinden von Kerstin Lee Langley kommt Bewegung in den mysteriösen Fall. Nach Recherchen der Mediengruppe Bayern und der Mittelbayerischen Zeitung gehen Polizei und Staatsanwaltschaft offenbar von drei Tatverdächtigen aus. Zwei Männer und eine Frau sollen mit dem Tod der damals 39-Jährigen zu tun haben.
Drei Tatverdächtige im Fall Kerstin Lee Langley
Besonders brisant ist ein neuer Hinweis. Er stammt laut Mediengruppe Bayern von einer Frau, die selbst unter Tatverdacht steht. Sie soll die Kripo zu mehreren Orten geführt haben, an denen Teile der Leiche abgelegt worden sein könnten.
Die Polizei spricht laut Mittelbayerischer Zeitung von einem „sehr konkreten Hinweis“. Am 9. Oktober durchsuchen Tatort-Spezialisten von Bundeskriminalamt und Bayerischem Landeskriminalamt daraufhin unter anderem ein Gebiet in Kadenzhofen bei Neumarkt. Dort finden sie menschliche Knochen.
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Mutmaßlicher Tatort liegt in Regensburg
Auch zum möglichen Tatort gibt es neue Informationen. Im Fokus steht demnach eine Wohnung in einem unscheinbaren Mehrfamilienhaus im Süden Regensburgs. Dort soll Kerstin Lee Langley im Jahr 2007 ums Leben gekommen sein.
Nach Informationen der Mediengruppe Bayern sitzt derzeit einer der drei Tatverdächtigen in Haft. Die übrigen beiden Verdächtigen sollen sich ebenfalls im Visier der Ermittler befinden.
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Offiziell bestätigt haben Polizei und Staatsanwaltschaft diese Angaben bislang nicht. Bei einer Pressekonferenz wollen Oberstaatsanwalt Thomas Rauscher und Kripo-Chef Robert Fuchs am Montag (19. Oktober) über die „bisherigen Ermittlungsergebnisse und die aktuellen Erkenntnisse“ informieren.
Kerstin Lee Langley verschwand 2007
Kerstin Lee Langley wird im Sommer 2007 von ihrem Bruder als vermisst gemeldet. Persönliche Dinge wie ihr Ausweis bleiben zurück. Ihr damaliger Lebensgefährte berichtet laut Ermittlern, sie habe sich von ihm getrennt und sei mit einem alten Freund in einem dunklen Auto mit Deggendorfer Kennzeichen weggefahren.
Fast zwei Jahrzehnte bleibt die Suche nach Antworten erfolglos. Nun könnte der Cold Case vor seiner Aufklärung stehen.
Verwendete Quellen: Mittelbayerische Zeitung, dpa


