„Ich hoffe, dass das in den nächsten Tagen möglich ist”Außenminister Wadephul spricht bei RTL Aktuell: So will er jetzt deutsche Urlauber zurückholen
„Etwas tun für die Schwächsten der Schwachen.”
30.000 Kunden deutscher Reiseveranstalter sitzen aktuell im Nahen Osten fest. Das Auswärtige Amt schickt nun Chartermaschinen, um zumindest einen Teil von ihnen zurückzuholen und in Sicherheit zu bringen. Im RTL-Interview erklärt Außenminister Johann Wadephul (CDU), wie das gelingen soll.
Ausreise über Saudi-Arabien und Oman
„Der Luftraum über den meisten Ländern ist jetzt geschlossen. Wir können vielleicht für Anfang der nächsten Woche dort eine Erleichterung erwarten”, erklärt Außenminister Johann Wadephul (CDU) die schwierige Situation für deutsche Staatsbürger, die sich aktuell im Nahen Osten aufhalten.
Lese-Tipp: Zur Rettung von Urlaubern! Bundesregierung will Flugzeuge ins Kriegsgebiet schicken
„Wir arbeiten diesbezüglich sehr eng mit den Reiseveranstaltern zusammen, die ja ihre Kundinnen und Kunden zurückbringen wollen. Das wird im Wesentlichen aus Maskat im Oman und aus Riad in Saudi-Arabien geschehen.” Wann das passieren soll, ist noch nicht klar.
Schwangere, Kinder und ältere Menschen ausfliegen
Lese-Tipp: Drohnen schlagen in der Nähe von „Mein Schiff 4” in Abu Dhabi ein
„Ich hoffe, dass das in den nächsten Tagen möglich ist”, gibt sich Wadephul optimistisch. „Wir können in der Tat nur etwas tun für die Schwächsten der Schwachen. Aber das wollen wir auch gerne tun, im Rahmen der Möglichkeiten, die bestehen. Die sind nicht besonders groß.”

Wichtig sei es nun vor allem, vulnerable Gruppen zu schützen. Besonders Menschen, „die besonders gefährdet sind”, darunter Kinder, Schwangere und Ältere, soll jetzt laut des Außenministers möglichst schnelle Hilfe „gewährt werden”. (dbr)


