Urlauber finden persönliche Gegenstände am StrandBadeunfall auf Sylt? Polizei klärt Missverständnis

Am Sylter Strand löste herrenlose Kleidung eine Suchaktion aus. (Symbolbild)
Am Sylter Strand löste herrenlose Kleidung eine Suchaktion aus. (Symbolbild)
Frank Molter/dpa

Zum Glück nicht das, wonach es aussah.
Sandalen und Badetuch am Strand lösen eine Suchaktion aus. Was wirklich hinter dem vermeintlichen Unfall auf der Nordseeinsel Sylt steckte.

Große Suche mit Drohnen und Kameras

Da am frühen Morgen in der Nähe der Musikmuschel in Westerland ein Paar offenkundig alleingelassene Sandalen, ein Badetuch sowie zwei Nordic-Walking-Stöcke gefunden wurden, ging man von einem Badeunfall aus und suchte nach einer verunglückten Person. Dabei kamen zwei Drohnen mit Wärmebildkameras, ein Jetski, zwei Kreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sowie ein Rettungshubschrauber zum Einsatz.

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Am Abend meldete sich dann ein 60 Jahre alter Urlauber aus Bayern. Er hatte die Berichterstattung über die Suche verfolgt und seine Sachen erkannt. Bei der Polizei gab er an, dass er baden gewesen sei. Bei seiner Rückkehr zur Musikmuschel waren Sandalen, Badetuch und Walking-Stöcke nicht mehr da. Er sei davon ausgegangen, dass jemand die Sachen mitgenommen hätte.

Verwendete Quelle: dpa