Archiv

Sylt

Im nordfriesischen Meer gelegen, ist Sylt die größte deutsche Nordseeinsel. Sie gehört zu Schleswig-Holstein und zieht jedes Jahr zahlreiche Touristen an.

Sylt picture alliance / chromorange

Sylt ist eine nordfriesische Insel, die zu Schleswig-Holstein gehört. Sie umfasst eine Fläche von etwa 99 Quadratkilometer. Die Insel erstreckt sich über eine Länge von 38 Kilometer von Norden nach Süden und misst an ihrer breitesten Stelle etwa zwölf Kilometer.

Sowohl die Form als auch die Größe von Sylt unterliegen durch die regelmäßig auftretenden Sturmfluten einem stetigen Wandel. Die höchste Sylter Erhebung ist eine Düne namens Uwe mit einer Höhe von rund 53 Meter über dem Meeresspiegel.

Die erste urkundliche Erwähnung des Namens Sylt stammt aus dem Jahr 1141. Die Insel war über die Jahrhunderte nur spärlich besiedelt und immer geteilt. Das Gebiet um List gehörte zu Dänemark. Nach dem ersten Weltkrieg entschieden sich die Bewohner in einer Volksabstimmung mehrheitlich für eine Zugehörigkeit zu Deutschland.

Sylt ist vor allem als Reiseziel bekannt und beliebt. Auf der Insel befinden sich Golfplätze, außerdem werden Funsportarten wie Fallschrimspringen angeboten. Beliebt sind aber auch geführte Wanderungen. Besonders hervorzuheben ist die hohe Dichte an gehobenen gastronomischen Einrichtungen: Es existieren 2016 sechs Restaurants mit Michelin-Stern. Der Ort List spielt eine wichtige Rolle in der Austernzucht Deutschlands.

Der Hafen von Hörnum bietet den Besuchern eine besondere Attraktion: Die Kegelrobbe Willi hat das Hafenbecken als zweites Zuhause auserkoren und pflegt regelmäßigen Kontakt zu Einheimischen und Touristen.

Weitere Informationen rund um die Insel Sylt finden Sie bei RTL News.