Schwere Vorwürfe in HessenKita-Mitarbeiter im Visier – Ermittler prüfen sexuellen Hintergrund

Trauriges Mädchen
In einer städtischen Kita laufen Ermittlungen gegen einen ehemaligen Mitarbeiter – im Raum steht „unangemessenes Verhalten“ gegenüber Kindern. 
picture alliance / blickwinkel/McPHOTO/M. Begsteiger

In einer städtischen Kita in Hessen laufen Ermittlungen gegen einen ehemaligen Mitarbeiter.
Im Raum steht „unangemessenes Verhalten“ gegenüber Kindern – die Behörden prüfen auch, ob es einen sexuellen Hintergrund geben könnte.

Ermittlungen gegen Ex-Kita-Mitarbeiter in Bad Soden-Salmünster

Was genau in der Kita passiert sein könnte, ist bislang nicht öffentlich bekannt. Wie die Hessenschau unter Berufung auf die Stadt berichtet, ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft gegen einen ehemaligen Mitarbeiter einer städtischen Kindertagesstätte in Bad Soden-Salmünster im Main-Kinzig-Kreis. Im Mittelpunkt stehen Vorwürfe wegen „unangemessenen Verhaltens gegenüber Kindern“.

Brisant: Die Behörden prüfen nach Angaben der Stadt auch, ob das Verhalten einen sexuellen Hintergrund haben könnte. Zu konkreten Vorwürfen, möglicherweise betroffenen Kindern oder zum Stand der Ermittlungen macht die Stadt mit Verweis auf das laufende Verfahren und den Schutz der Persönlichkeitsrechte keine Angaben. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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Mann arbeitet nicht mehr in der Kita

Der beschuldigte Mitarbeiter ist inzwischen nicht mehr in der Einrichtung beschäftigt. Wann und warum sein Arbeitsverhältnis endete, geht aus der Mitteilung der Stadt nicht hervor.

Nach Bekanntwerden der Vorwürfe habe die Stadt den Sachverhalt „unverzüglich“ an Polizei und Staatsanwaltschaft weitergegeben. Auch das zuständige Jugendamt wurde als Fachaufsicht eingeschaltet. Die Kommune kündigt an, den Ermittlern alle für die Aufklärung relevanten Unterlagen und Informationen zur Verfügung zu stellen.

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Eltern der Kita-Kinder bereits informiert

Für die Familien dürfte die Situation mit großer Verunsicherung verbunden sein. Die Eltern der Kita-Kinder wurden bei einer kurzfristig angesetzten Informationsveranstaltung über die Ermittlungen und das weitere Vorgehen informiert.

Zusätzlich soll eine unabhängige Fachperson für Kinderschutz und Krisenbegleitung die Einrichtung unterstützen. Sie soll unter anderem für Kinder, Eltern und Beschäftigte da sein und als Ansprechpartnerin für Betroffene fungieren.

Bürgermeister Dominik Brasch betont, der Schutz und das Wohlergehen der Kinder hätten „oberste Priorität“. Die erhobenen Vorwürfe müssten vollständig und unabhängig aufgeklärt werden.

Verwendete Quellen: Hessenschau