Allergischer Schock!Nach dem Haarefärben schwillt Isabellas Kopf extrem an – ihr Mann erkennt sie kaum wieder

Damit hätte Isabella niemals gerechnet.
Seit rund 15 Jahren färbt sich die 30-Jährige regelmäßig selbst die Haare. Doch als sie sich spontan für eine dunklere Farbe entscheidet, reagiert ihr Körper plötzlich heftig: Erst bilden sich Quaddeln auf der Kopfhaut, dann schwillt ihr Gesicht immer weiter an. Schließlich erkennt selbst ihr eigener Mann sie kaum wieder.
Erst einen Tag später beginnt Isabellas Gesicht anzuschwellen
Normalerweise färbt Isabella Martin ihre Haare alle sechs bis acht Wochen blond. Gelegentlich habe sie danach leichte Hautreaktionen bemerkt – einige Quaddeln oder Rötungen, die schnell wieder verschwanden.

Dieses Mal möchte sie etwas Neues ausprobieren. Die Britin kauft eine dunkelbraune Haarfarbe von Garnier und färbt damit lediglich die beiden vorderen Haarpartien. Einen Allergietest vor der Anwendung macht sie diesmal nicht.
Zunächst scheint alles gutzugehen. Erst am folgenden Nachmittag bemerkt Isabella eine leichte Schwellung zwischen Haaransatz und Auge. Wenige Stunden später wird sie stärker. Am nächsten Morgen ist schließlich eine komplette Gesichtshälfte angeschwollen. Auf ihrer Kopfhaut bilden sich Quaddeln – und Isabellas Zustand verschlechtert sich weiter.
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„Du siehst nicht mal aus wie meine Frau“
Als ihr Gesicht immer stärker anschwillt, fährt Isabella in die Notaufnahme. Dort bekommt sie nach eigenen Angaben Kortison und Antihistaminika gegen die allergische Reaktion. Doch die Schwellung nimmt zunächst weiter zu. Schließlich sind auch ihre Augen betroffen.
„Mein Gesicht hatte sich in der Notaufnahme verdoppelt“, erinnert sich Isabella. Selbst ihr Mann ist von ihrer Veränderung geschockt: „Du siehst nicht mal aus wie meine Frau“, habe er zu ihr gesagt.
Vor allem Stirn, Augenpartie und Wangen waren stark angeschwollen. Trotz der heftigen Reaktion konnte Isabella nach eigenen Angaben weiterhin normal atmen.
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Warum kann eine Haarfarbe plötzlich eine Allergie auslösen?
Isabella vermutet selbst, dass sie auf PPD reagiert hat. Der Stoff Paraphenylendiamin wird in bestimmten oxidativen Haarfarben eingesetzt, besonders bei dunkleren Farbtönen. Ob PPD bei Isabella tatsächlich der Auslöser war, ist allerdings nicht medizinisch bestätigt.
Wichtig ist: Auch wer ein Produkt früher problemlos vertragen hat, kann später eine Allergie entwickeln. Wiederholter Kontakt mit einem Stoff kann dazu führen, dass das Immunsystem irgendwann empfindlich darauf reagiert.
Genau deshalb empfehlen Hersteller, den vorgesehenen Allergietest vor jeder Anwendung entsprechend der Packungsanleitung durchzuführen.
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Isabella macht der Haarfarbe keinen Vorwurf
Isabella selbst gibt dem Hersteller ausdrücklich nicht die Schuld. „Ich bin zu 99 Prozent sicher, dass es etwas ist, gegen das ich allergisch bin“, sagt sie. Dass sie vorher keinen Test gemacht habe, sei ihr eigener Fehler gewesen.
Inzwischen geht die Schwellung langsam zurück. Für Isabella steht trotzdem erst einmal fest: Ihre Haare lässt sie eine Weile in Ruhe.
Und anderen gibt sie nach ihrer Erfahrung einen klaren Rat mit: Wer seine Haare zu Hause färbt, sollte die Allergiewarnungen ernst nehmen und den empfohlenen Test nicht überspringen – selbst wenn jahrelang alles gut gegangen ist.
Verwendete Quelle: The Sun


