Exklusive EinblickeNach Ikea kommt Rusta! RTL-Reporter blicken hinter die Kulissen des neuen Schweden-Imports

Rusta will Deutschland erobern!
Der erfolgreichste Nonfood-Discounter Skandinaviens expandiert hierzulande und setzt dabei auf günstige Preise, ein festes Sortiment und immer wieder neue Deko-Trends. Im Video zeigen wir, wie Rusta seine Produkte entwickelt, warum in Stockholm schon im Sommer Weihnachten beginnt und welcher Artikel in Deutschland überraschend zum Verkaufsschlager geworden ist. Und wir besuchen einen geheimen Testladen, der für Kameras eigentlich tabu ist...

Große Bestellmengen ermöglichen niedrige Preise

In der Unternehmenszentrale in Stockholm arbeiten rund 350 Mitarbeiter an neuen Produkten, Preisen und der Gestaltung der Märkte. Normalerweise bleiben viele Bereiche für Besucher und Kamerateams verschlossen. Wir dürfen dennoch einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Per Wennerström gehört zur Führungsebene des Unternehmens und entscheidet mit, wie Rusta weiter wachsen soll. Der schwedische Konzern feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen und beschäftigt weltweit mehr als 4.000 Menschen. Deutschland spielt bei den Expansionsplänen eine wichtige Rolle. Denn wer sich auf dem hart umkämpften deutschen Markt durchsetzt, könne auch in anderen Ländern erfolgreich sein, ist Wennerström überzeugt.

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Rusta setzt nicht nur auf ständig wechselnde Aktionsware. Viele Artikel gehören über Jahre hinweg zum festen Sortiment. Das Unternehmen bestellt sie in besonders großen Stückzahlen und kann dadurch bessere Konditionen mit den Herstellern aushandeln. Ein Beispiel ist das Handtuch „Emma“. Es besteht aus 100 Prozent Baumwolle, ist in verschiedenen Farben und Größen erhältlich und wird in Deutschland bereits ab 2,99 Euro angeboten. „Wir kaufen das in sehr, sehr großen Mengen und kriegen dadurch einen guten Preis vom Hersteller“, erklärt Wennerström. So könne Rusta ein erschwingliches Produkt anbieten, ohne nach eigenen Angaben bei der Qualität sparen zu müssen.

Weihnachten beginnt bei Rusta schon im Sommer

Besonders wichtig sind neue Produkte im Weihnachtsgeschäft. Während draußen noch sommerliche Temperaturen herrschen, wird in der Stockholmer Zentrale bereits an der Dekoration für die kommende Saison gearbeitet. Rusta plant, rund 30 bis 40 Prozent neue Weihnachtsartikel ins Sortiment aufzunehmen. Welche Produkte später tatsächlich in den Märkten landen, ist zu diesem Zeitpunkt noch streng geheim. Für uns geht es deshalb in den Keller der Zentrale. Hinter verschlossenen Türen befindet sich ein Bereich, der aussieht wie eine echte Rusta-Filiale.

Streaming Tipp

Regale, Dekorationen und Laufwege: Im Testladen wird ausprobiert, wie die Produkte später präsentiert werden sollen. Die Verantwortlichen testen, welcher Artikel an welcher Stelle steht, welche Dekorationen miteinander kombiniert werden und wie die Kunden durch den Markt geführt werden. Ist die Planung abgeschlossen, bekommen alle Filialen genaue Vorgaben und Fotos. Die Märkte sollen möglichst einheitlich aussehen. Kunden können sich dadurch auch an einem neuen Standort schnell orientieren. Gleichzeitig wissen die Mitarbeiter genau, wo welche Produkte platziert werden müssen.

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Dieses Rusta-Produkt lieben die deutschen Kunden

Nicht alle Ideen entstehen allein durch Marktanalysen. Auch die Mitarbeiter können eigene Produkte entwickeln. So wie Linda. Sie arbeitet seit fünf Jahren für Rusta. Einer ihrer größten Erfolge ist ein Spiegel, der nach ihr benannt wurde. „Es ist mein kleines Baby“, erzählt die Produktentwicklerin. Anfangs war unklar, ob das Modell bei den Kunden gut ankommen würde. Inzwischen gehört der Spiegel zu den meistverkauften Artikeln des Unternehmens und ist Teil des festen Sortiments.

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Mittlerweile hat Linda sogar ein zweites, größeres Modell entworfen. Es heißt „Mona“ – wie ihre ältere Schwester. Rusta will mit solchen Projekten die Kreativität seiner Mitarbeiter fördern und erfolgreiche Ideen aus den eigenen Reihen schnell in die Filialen bringen.

Welcher Artikel in Deutschland besonders häufig gekauft wird, hat selbst die Verantwortlichen in Stockholm überrascht .Ein dekoratives Wandpaneel hat sich hierzulande zu einem echten Verkaufsschlager entwickelt. „Dass sich das so gut in Deutschland verkauft, damit haben wir nicht gerechnet“, sagt Wennerström. Der Erfolg zeigt, dass sich trotz jahrelanger Planung nicht immer vorhersagen lässt, welches Produkt in einem neuen Markt besonders gut ankommt.

Verwendete Quellen: RTL