Vor allem Kleinkinder betroffenDie Fälle häufen sich! Experten warnen vor gefährlichem Virus

Es beginnt mit einem harmlosen Frösteln und endet oft im Krankenhaus.
Ein hoch ansteckendes Virus breitet sich aktuell wieder stärker aus – Ärzte und Experten beobachten einen deutlichen Anstieg von Rotavirus-Fällen in Deutschland. Besonders für Babys und Kleinkinder kann die Krankheit gefährlich werden.
Besonders kleine Kinder betroffen
Die Zahl der Rotavirus-Infektionen ist in Deutschland zuletzt spürbar gestiegen. So wurden allein 2025 über 35.000 Fälle gemeldet – deutlich mehr als im Jahr zuvor mit rund 19.900 Fällen. Auch zu Beginn von 2026 meldeten Gesundheitsbehörden vielerorts hohe Zahlen mit regionalen Schwerpunkten etwa im Norden und Westen.
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Zwar flacht die Welle aktuell etwas ab, doch Experten warnen weiter vor dem Virus – die Infektionszahlen bleiben auf erhöhtem Niveau. Am häufigsten erkranken nach Angaben des Robert-Koch-Instituts Säuglinge und Kinder im Alter von sechs Monaten bis zwei Jahren.
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Heftige Symptome – für Babys kann es lebensgefährlich werden
Rotaviren verursachen starke Magen-Darm-Infektionen mit starkem Durchfall, Erbrechen und Fieber. Vor allem für kleine Kinder wird das schnell gefährlich: Der massive Flüssigkeitsverlust kann den Körper überfordern. In schweren Fällen drohen Komplikationen. Nicht selten müssen betroffene Kinder im Krankenhaus behandelt werden. Das Robert Koch-Institut zählt Rotaviren zu den häufigsten Ursachen für schwere Durchfallerkrankungen bei Kindern in Deutschland.

Hinzu kommt: Das Virus verbreitet sich extrem leicht. Experten warnen, dass sich fast jedes Kind in den ersten Lebensjahren infiziert. Außerdem gibt es keine direkte Behandlung gegen das Virus, nur die Symptome können gelindert werden. Deshalb setzen Fachleute vor allem auf Prävention: Eine frühzeitige Impfung im Säuglingsalter gilt als wirksamster Schutz.
Verwendete Quellen: Robert-Koch-Institut, Apotheke Adhoc
































