Neue Gebühr seit Ende JuniLufthansa bittet jetzt sogar fürs Wechseln des Sitzplatzes zur Kasse

Der nächste kostenpflichtige Service.
Wer beim Online-Check-in seinen automatisch zugewiesenen Sitzplatz noch schnell wechseln möchte, muss bei der Lufthansa Group künftig häufig zusätzlich bezahlen. Die neue Regel gilt auf vielen Langstreckenflügen und betrifft zahlreiche Tarife. Für einige Reisende gibt es allerdings Ausnahmen.
Der kostenlose Sitzplatzwechsel fällt weg
Die Lufthansa Group verschärft ihre Gebührenpolitik weiter. Wie das Fachmagazin aeroTELEGRAPH berichtet, kostet es auf vielen Langstreckenflügen künftig Geld, wenn Reisende ihren beim Check-in automatisch zugewiesenen Sitzplatz gegen einen anderen tauschen möchten.
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Betroffen sind Flüge von Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Discover Airlines. Die neue Regel gilt unter anderem für die Tarife Economy Comfort, Economy Comfort Plus und Economy Green sowie für entsprechende Premium-Economy-Tarife.
Wichtig: Der automatisch zugewiesene Sitzplatz bleibt kostenlos. Zahlen müssen Passagiere nur dann, wenn sie nach der Zuteilung einen anderen Platz auswählen möchten.
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Wer muss zahlen – und wer nicht?
Nicht für alle Reisenden ändert sich etwas. Wer bereits vor dem Check-in gegen Aufpreis einen Sitzplatz reserviert hat, kann diesen innerhalb derselben Sitzplatzkategorie weiterhin kostenlos wechseln. Auch in den Flex-Tarifen bleibt die Sitzplatzwahl kostenlos. Gleiches gilt für Senatoren und HON-Circle-Mitglieder. Familien mit Kindern sowie gemeinsam reisende Gruppen sollen nach Angaben der Lufthansa außerdem weiterhin möglichst zusammensitzen.
Ganz neu ist die Regel allerdings nicht. Im Economy-Light-Tarif mussten Passagiere bereits bislang bezahlen, wenn sie ihren automatisch zugewiesenen Sitzplatz ändern wollten. Jetzt weitet die Lufthansa Group dieses Prinzip auf weitere Langstreckentarife aus.
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Die neue Regel ist Teil mehrerer Tarifänderungen der vergangenen Monate. Bereits im Frühjahr hatte die Lufthansa Group auf Kurz- und Mittelstrecken einen neuen Basic-Tarif eingeführt und anschließend ihre Stornobedingungen auf Langstrecken mehrfach angepasst. Mit dem kostenpflichtigen Sitzplatzwechsel kommt nun der nächste Baustein hinzu.
Verwendete Quellen: aerotelegraph


