So pimpt ihr den KlassikerDieser Saucen-Trick macht Spiegeleier plötzlich richtig würzig

Sechs Spiegeleier
Bei diesen Spiegeleiern ist noch Luft nach oben
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von Philipp Petersdorff

Spiegelei kann jeder – aber langweilig muss nicht sein!
Mit einem kleinen Kniff bekommt der Frühstücksklassiker plötzlich ordentlich Schärfe und Würze. Das Geheimnis steckt in einer koreanischen Paste, die noch vor den Eiern in die Pfanne kommt.

Das Geheimnis: Gochujang-Sauce

Zwei Eier in die Pfanne, kurz brutzeln lassen und fertig. Beim Instagram-Food-Account „The Foodie Diaries“ läuft das Spiegelei-Braten allerdings etwas anders. Dort sorgt eine einfache Soße dafür, dass aus dem Klassiker ein würziges Gericht mit koreanischem Einschlag wird.
Der entscheidende Unterschied liegt im Timing. Die Eier kommen nicht zuerst in die Pfanne. Stattdessen landet dort zunächst eine Mischung mit Gochujang. Erst wenn die Sauce leicht köchelt, werden die Eier direkt hineingeschlagen. So garen sie in der würzigen Mischung.

Im Video: Rührei à la Steffen Henssler

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Was ist Gochujang eigentlich?

Wer häufiger koreanisch kocht, dürfte die tiefrote Paste kennen. Gochujang ist eine fermentierte koreanische Würzpaste, die vor allem für ihre Mischung aus Schärfe, leichter Süße und kräftigem Geschmack bekannt ist. Hierzulande bekommt ihr Gochujang vor allem in Asia-Supermärkten, mittlerweile aber auch in manchen gut sortierten Supermärkten.

Die koreanische Köchin und Kochbuchautorin Maangchi beschreibt Gochujang als Grundzutat der koreanischen Küche, die Gerichten Schärfe, Farbe und Süße verleiht. Traditionell wurde die Paste in Korea selbst hergestellt. Zu den Zutaten können unter anderem Chilipulver, Klebreismehl, fermentiertes Sojabohnenpulver und Salz gehören.

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Das braucht ihr für die Gochujang-Spiegeleier

Das Rezept des Instagram-Accounts „The Foodie Diaries“ kommt mit wenigen Zutaten aus. Für zwei Spiegeleier braucht ihr:

  • 2 Eier

  • 2 Knoblauchzehen

  • 1 EL Gochujang-Soße

  • etwas Sesamöl oder ein anderes Pflanzenöl

  • eine Handvoll Sesamsamen

  • ein bis zwei Frühlingszwiebeln

  • und wenn ihr wollt noch etwas Sojasauce

So bereitet Ihr die Gochujang-Spiegeleier zu

Zuerst gebt ihr einen kleinen Schuss Sesamöl in eine Pfanne und erhitzt es bei mittlerer Temperatur. Den Knoblauch fein hacken und ungefähr eine Minute darin anbraten.
Währenddessen verrührt ihr einen halben Esslöffel Gochujang mit zwei Esslöffeln Wasser. Die Mischung kommt anschließend zum Knoblauch in die Pfanne. Gebt Sesam und einen Teil der kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln dazu und lasst die Soße etwa eine Minute sanft köcheln.
Jetzt kommen die Hauptdarsteller ins Spiel. Sobald die Gochujang-Soße leicht blubbert, schlagt ihr die beiden Eier direkt hinein. Lasst sie so lange garen, bis das Eiweiß fest ist und das Eigelb genau die Konsistenz hat, die ihr mögt.

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Zum Schluss verteilt ihr die übrigen Frühlingszwiebeln darüber. Wer zusätzliche Würze möchte, kann noch etwas Sojasoße hinzugeben. Dabei lieber vorsichtig dosieren, denn Gochujang bringt bereits ordentlich Geschmack und Salz mit.

Dazu passen Reis oder knuspriges Brot

Die Gochujang-Spiegeleier könnt ihr beispielsweise mit Reis oder geröstetem Brot servieren. Wer die koreanische Chilipaste zum ersten Mal ausprobiert und empfindlich auf Schärfe reagiert, kann zunächst auch weniger davon verwenden.

Verwendete Quellen: Instagram/ the_foodiediaries, Maangchi