Bundesweite WarnungErneut E. coli-Bakterien in Wurst nachgewiesen! Produkte von Fleischwaren Wulff zurückgerufen

Bundesweiter Wurst-Rückruf!
Wer bestimmte Mettwurst-Produkte des Fleischwarenherstellers Wulff gekauft hat, sollte jetzt einen Blick auf die Verpackung werfen. In den Rohwürsten des Unternehmens konnte der gefährliche Krankheitserreger EHEC nachgewiesen werden. Im schlimmsten Fall droht eine Infektion mit schweren Krankheitsverläufen.
Erneut Produkte des Fleischherstellers betroffen
Der Landkreis Göttingen ruft weitere Mettwurstprodukte des Unternehmens Wulff zurück. In einer weiteren Tagesproduktion wurde der gefährliche Krankheitserreger Escherichia coli (EHEC) festgestellt. Alle Mettwurst-Produkete, die an diesem Tag hergestellt wurden, werden aus diesem Grund vorsorglich zurückgerufen, teilt der Landkreis Göttingen mit.
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Bundesweiter Wurst-Rückruf
Käufer sollten einen genauen Blick auf die Verpackung werfen. Denn die Wurst wird zwar in Göttingen hergestellt, verkauft wurde sie aber bundesweit über verschiedene Supermärkte. Betroffen sind die Chargen der folgenden Produkte – sie sollten auf keinen Fall gegessen werden:
Zwiebelmettwurst 100g, Charge 621301
Zwiebelmettwurst 150g, Chargen 621302
Zwiebelmettwurst ca. 150g, Chargen 621301, 621302
Zwiebelmettwurst Stück, Charge 621301, 621302
Schinken-Zwiebelmettwurst ca. 150g, Chargen 621302
Schinken-Zwiebelmettwurst 500g, frisch, Charge 621303, 621304
Zwiebelmettwurst 500g frisch, Charge 621303, 621304
Pfefferlinge 6x50 gr., Charge 621312
Streichmettwurst grob o. Knob. Hörnchen 2xca. 300g, Charge 621303
Das Mindesthaltbarkeitsdatum einzelner Produkte könnte inzwischen bereits überschritten sein, teilt der Landkreis mit.
Symptome bei EHEC-Erkrankung innerhalb einer Woche
Nach einer Infektion äußert sich eine EHEC-Erkrankung meist innerhalb einer Woche durch Bauchkrämpfe und Durchfall. Das kann besonders für Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich werden. Bei ihnen kann der Krankheitsverlauf schwer, mit blutigem Durchfall, sein. Bei Kleinkindern kann es außerdem in einem zweiten Krankheitsschub zu Nierenversagen kommen.
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Menschen, die nach dem Essen der betroffenen Produkte schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten dringend ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche EHEC-Infektion hinweisen. Eine vorsorgliche Untersuchung sei aber nicht nötig. Ohne Symptome rät der Landkreis Göttingen von einem Arztbesuch ab.
Verwendete Quellen: Produktwarnung.eu, Landkreis Göttingen


