Warnung für KundenGefährliche Bakterien im Mineralwasser! Raffelberger ruft mehrere Sorten zurück

Finger weg von diesem Mineralwasser!
Wer bestimmte Flaschen von Raffelberger Medium 0,75 Liter und Raffelberger Klassik 0,7 Liter gekauft hat, sollte jetzt genau auf das Etikett schauen. Wegen einer bakteriellen Verunreinigung ruft der Hersteller mehrere Chargen zurück. Jetzt steht auch fest, welcher Keim im Wasser ist.
Raffelberger Mineralwasser kann verunreinigt sein: Bakterium Pseudomonas aeruginosa gefunden
Bei Routinekontrollen ist bei Mineralwasser des Herstellers Raffelberger Mineralbrunnen GmbH eine bakterielle Verunreinigung durch das Bakterium Pseudomonas aeruginosa festgestellt worden. Bei Risikopatienten kann es schwere und potenziell lebensbedrohliche Krankheitsbilder hervorrufen. Dazu zählen Lungenentzündungen, oder Wund- und Harnwegsinfektionen. Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes wird deshalb dringend vom Verzehr der betroffenen Produkte abgeraten.
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Vom Rückruf betroffen sind die Mineralwässer „Raffelberger Medium“ in der 0,75-Liter-Flasche sowie „Raffelberger Klassik“ in der 0,7-Liter-Flasche.
Betroffen sind folgende Mindesthaltbarkeitsdaten:
Raffelberger Medium (0,75 Liter):
09.06.2028
10.06.2028
17.06.2028
18.06.2028
23.06.2028
25.06.2028
27.06.2028
30.06.2028
Raffelberger Klassik (0,7 Liter):
16.06.2028
Der Rückruf betrifft nach derzeitigem Stand ausschließlich Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Das Mineralwasser soll unter anderem über die Onlineshops von Rewe und Edeka sowie beim Handelshof und verschiedene Getränkehändler verkauft worden sein.
Bei dem gefundenen Keim handelt es sich laut Berichten um Pseudomonas aeruginosa. Das Bakterium gilt als gefürchteter Krankenhauskeim. Er kann vor allem bei immungeschwächten Personen, Diabetikern oder Patienten mit Mukoviszidose schwere Infektionen der Lunge, der Harnwege oder von Wunden hervorrufen. Aufgrund seiner natürlichen Widerstandskraft gegen viele Antibiotika ist das Bakterium schwer zu behandeln.
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So bekommen Kunden ihr Geld zurück
Verbraucherinnen und Verbraucher können die betroffenen Flaschen in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage eines Kassenbons erstattet.
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Nach Angaben des Herstellers wurde der technische Defekt, der zur Verunreinigung geführt haben soll, inzwischen behoben. Alle Chargen mit späteren Mindesthaltbarkeitsdaten seien sicher und nicht von dem Rückruf betroffen.
Verwendete Quellen: Lebensmittelwarnung




