Teure Überraschung nach Essen48 Euro extra – Restaurant bucht „freiwilligen Betrag ab”

Da dürfte so mancher Gast zweimal auf die Rechnung schauen.
Eine Italienerin entdeckt nach einem Restaurantbesuch in der Toskana einen Aufschlag von 48,10 Euro. Besonders irritierend ist die Bezeichnung des Postens als „freiwilliger Beitrag“.
„Automatisch berechnetes Trinkgeld”
Ein schöner Restaurantabend, die Rechnung wird bezahlt und eigentlich ist die Sache damit erledigt. Bei der italienischen Influencerin Carlotta Roncarà folgt die Überraschung erst beim genaueren Hinsehen. Auf ihrem Beleg taucht ein zusätzlicher Betrag von 48,10 Euro auf. Laut „Chip“, das sich auf die italienische Zeitung „Il Mattino“ beruft, ereignete sich der Fall in Forte dei Marmi in der Provinz Lucca.
Im Video: Trinkgeld jetzt nicht nur im Restaurant
48,10 Euro werden als „freiwilliger Beitrag“ berechnet
Der zusätzliche Posten entspricht zehn Prozent der Rechnung und wird auf dem Beleg als „freiwilliger Beitrag“ ausgewiesen. Roncarà hakt nach. Bei einer telefonischen Nachfrage erklärt ihr das Restaurantpersonal laut Bericht, dass es sich dabei um automatisch berechnetes Trinkgeld handelt. Wer die Rechnung vor dem Bezahlen nicht kontrolliert und widerspricht, akzeptiert den Aufschlag demnach stillschweigend.
Genau daran stört sich die Italienerin. In einem Instagram-Video macht sie ihrem Ärger Luft. Es gehe ihr nicht um die Höhe des Betrags. Vielmehr müsse ein freiwilliger Beitrag auch tatsächlich freiwillig bleiben. „Als Kunden haben wir das Recht, genau zu wissen, wofür wir bezahlen“, sagt Roncarà.
Restaurant-Rechnung besser vor dem Bezahlen prüfen
Der Fall sorgt in den sozialen Netzwerken für Diskussionen und zeigt vor allem eines. Wer im Restaurant bezahlt, sollte die einzelnen Posten auf der Rechnung besser kurz kontrollieren. Denn Regeln und Gepflogenheiten rund ums Trinkgeld unterscheiden sich von Land zu Land deutlich.
Lese-Tipp: Reise ins Ausland geplant? So viel Trinkgeld solltet ihr im Urlaub geben
So wird laut „Chip“ etwa in Japan üblicherweise kein Trinkgeld gegeben. Auch in Ländern wie Südkorea oder China sowie in Teilen Skandinaviens wird ein zusätzlicher Betrag häufig nicht erwartet. Taucht auf einer Rechnung bereits eine Servicegebühr auf, ist darüber hinaus in der Regel kein weiteres Trinkgeld nötig.
Verwendete Quellen: Chip
































