So geht es den Hunden nach den Strapazen

Aus Messie-Wohnung gerettet: Tierheim päppelt 14 Hunde auf

25. Juli 2021 - 9:19 Uhr

Ausgehungert, zerzaust, krank

Inzwischen sieht man den 14 Hunden kaum noch an, dass sie vor kurzem noch in einem ganz anderen Zustand waren. Durch Zufall wurde das Veterinäramt in Krebes auf ein Haus aufmerksam, in dem 22 Pudel nicht artgerecht gehalten wurden. Züchterin Romy P. (80) pflegte die Tiere nicht und gab ihnen kaum zu fressen. Das Ergebnis: Sieben der geretteten Tiere mussten sofort eingeschläfert werden, ein Hund überlebte die erste Nacht im Tierheim nicht. Die anderen 14 Tiere haben nun das Schlimmste hinter sich und sind auf dem Weg der Besserung.

Nicht der erste Fall von Tierquälerei in der letzten Zeit

Vor Kurzem berichteten wir bereits über einen Fall von Tierquälerei in Mörfelden-Waldorf, bei dem Hunde und Katzen als Gebärmaschinen missbraucht wurden, um deren Jungtiere teuer zu verkaufen. Finanzielle Absichten hatte die Züchterin in diesem aktuellen Fall wohl nicht, sie war anscheinend einfach überfordert mit der Gesamtsituation – und zu stolz, sich Hilfe zu holen.

Inzwischen sind die 14 übriggebliebenen Pudel in einem stabilen Zustand. Interessenten können sich beim Tierheim melden, um den Tieren endlich ein normales, artgerechtes Leben zu ermöglichen. (mas)

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