Sie filmt und verbreitet ihre Todes-MahlzeitFood-Influencerin isst Teufelskrabbe – tot!

Food-Influencerin Emma Amit ist gestorben, nachdem sie eine Teufelskrabbe – eine giftige Krabbenart – gegessen hat. sie wurde 51 Jahre alt.
Emma Amit ist gestorben, nachdem sie eine Teufelskrabbe gegessen hat.
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Ihre Liebe zum Essen wird ihr zum Verhängnis!
Food-Influencerin Emma Amit (51) ahnt nichts, als sie ihre frisch gefangenen Muscheln und Krabben zubereitet und isst. Doch schon zwei Tage später ist sie tot. Die Ursache: ein unscheinbares, aber hochgiftiges Tier!

Krämpfe und Bewusstlosigkeit nach dem Essen

Am 4. Februar gehen Emma und ihre Freunde in einem Mangrovenwald nahe ihres Hauses in Puerto Princesa (Philippinen) auf die Suche nach etwas Essbarem. Ihren Fang bereitet die Vloggerin im Anschluss in einem großen Topf über dem Feuer zu. Ein Video der Jagd und der Zubereitung lädt sie noch am selben Tag in den sozialen Medien hoch – ebenso ist zu sehen, wie Emma sich den Fang genüsslich schmecken lässt. Doch schnell geht es ihr richtig schlecht!

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Schon am nächsten Tag erkrankt Emma schwer, sie hat starke Krämpfe und wird in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sich ihr Zustand kritisch verschlechtert. Ihre Lippen färben sich dunkelblau und sie ist bewusstlos. Die Ärzte kämpfen um ihr Leben, doch am 6. Februar wird die Mutter für tot erklärt. Zwei Tage nach dem im Video festgehaltenen Essen!

Die Behörden rätseln zunächst über die Todesursache – doch im Zuge ihrer Nachforschungen finden sie laut dem philippinischen Nachrichtensender ABC-ASN sieben Teufelskrabbenschalen in Emmas Mülleimer. Somit ist klar: Die Influencerin hat hochgiftige Tiere gegessen!

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Vergiftungen mit Teufelskrabben verlaufen oft tödlich

Teufelskrabben, auch bekannt als giftige Riffkrabben, leben in vielen Korallenriffen des Indopazifiks. Ihre Schalen und ihr Fleisch enthalten eine Kombination aus zwei starken Nervengiften, die auch nach stundenlangem Kochen noch wirksam sind. Die typischerweise dunkelrotbraunen oder cremefarbenen Tiere mit einem auffälligen Muster gelten als die giftigsten Krabben der Philippinen – 50 Prozent der Fälle verlaufen tödlich!

Teufelskrabben (lateinisch: Zosimus aeneus) sind hochgiftig.
Teufelskrabben (lateinisch: Zosimus aeneus) sind hochgiftig.
IMAGO / Depositphotos

Menschen, die sich mit einer Teufelskrabbe vergiftet haben, zeigen unter anderem folgende Anzeichen: Schwindel, Atembeschwerden, Erbrechen, Speichelfluss, Taubheitsgefühle, Kopfschmerzen, Durchfall und Bauchschmerzen. Letztlich tritt eine Lähmung auf, die zu Bewusstlosigkeit und Tod führt. Deshalb müssen sich Personen, bei denen Symptome auftreten, auch umgehend ins nächstgelegene Krankenhaus begeben.

Behörden sind ratlos: „Sie hätten es wissen müssen”

Für Emma kommt jede medizinische Hilfe zu spät! Laddy Gemang von den zuständigen Behörden zeigt sich schockiert über ihren Tod, da sie und ihr Mann eigentlich beide erfahrene Fischer sind.

Er sagt: „Das ist wirklich traurig, denn sie hätten es wissen müssen. Sie und ihr Mann sind beide Fischer. Sie leben am Meer, daher weiß ich, dass sie von dieser Teufelskrabbe wussten, die giftig ist. Warum hat sie sie also gegessen? Das ist es, was mich so ratlos macht.“

Verwendete Quellen: Newsflare, People, ABS-CBN