"Vielleicht hat er ein Problem mit mir"

Zoff mit Max Verstappen? Lewis Hamilton wird deutlich

ARCHIV - 15.07.2021, Großbritannien, Silverstone: Lewis Hamilton aus Großbritannien vom Team Mercedes (r) und Max Verstappen aus den Niederlanden vom Team Red Bull stehen im Fahrerlager vor dem Großen Preis von Großbritannien auf dem Silverstone Circ
Rivalen auf der Strecke: Lewis Hamilton (r.) und Max Verstappen (Archivbild)
dpa, Tim Goode

Die Rivalität zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen war in den letzten Jahren eine der prägendsten der Formel 1. Es gab sogar Gerüchte: Können sich die beiden Superstars schlicht nicht leiden? Der britische Rekordweltmeister Hamilton spricht nun Klartext.

Berichte seien „alles nur Märchen“

„Die Leute reden gerne darüber, dass es zwischen mir und Max Probleme geben soll“, sagte Hamilton in einem Gespräch mit dem „Formula 1 Magazine“. Diese Darstellung treffe jedoch nicht zu. Entsprechende Berichte seien „alles nur Märchen“, erklärte der Brite.

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Er respektiere den Niederländer, versicherte der Mercedes-Pilot. Allerdings wisse er nicht, wie Verstappen über ihn denke: „Er ist viel jünger, also hat er vielleicht ein Problem mit mir. Da bin ich mir nicht sicher. Ich gehe aber nicht davon aus. Für ihn sprechen kann ich aber nicht.“

Fehde gipfelte in schweren Unfällen

Verstappen und Hamilton waren in den letzten Jahren auf der Strecke immer wieder aneinander geraten. Einige dieser Duelle gipfelten in schweren Unfällen. Negativer Höhepunkt der sportlichen Fehde war ein Crash in Silverstone, nach dem der Niederländer sogar ins Krankenhaus musste.

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Warum es zwischen den beiden Superstars immer wieder knallte, kann sich auch Verstappen nicht erklären. Im Gespräch mit „Motorsport.com“ versicherte er, gegen den Briten nicht anders als gegen andere Fahrer zu fahren. Daher verstehe er auch nicht, warum er immer wieder mit Hamilton kollidiere, sagte der zweifache Formel-1-Weltmeister.

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Hamilton wollte "unbedingt zurückschlagen"

In der vergangenen Saison begegneten sich Hamilton und Verstappen aber deutlich seltener auf der Strecke. Der Brite war in seinem Mercedes nur bedingt konkurrenzfähig und kam gar nicht erst in die Zweikämpfe an der Spitze. Das hat durchaus am Rekordweltmeister genagt.

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„Weil wir nach 2021 unbedingt zurückschlagen wollten. Das war unser Antrieb. An einem gewissen Punkt dachte ich mir dann: Mit diesem Auto kann ich wirklich nicht um den Titel kämpfen“, erinnerte er sich an die schweren Monate, in denen Mercedes den Preis für die Fehlentwicklung des W13 zahlte. (sport.de/jlu)