Schwere Wirtschaftskrise sei trotz Inflation abgewehrt

Habeck: Rezession kürzer und milder, wenn sie denn überhaupt stattfindet

Habeck: Schlimme Wirtschaftskrise konnte abgewehrt werden! Jahreswirtschaftsbericht
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Habeck: Schlimme Wirtschaftskrise konnte abgewehrt werden!

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Alles doch nicht so schlimm wie noch im Herbst gedacht? Der deutschen Wirtschaft geht es doch besser als erwartet. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) erwartet nach Monaten hoher Inflation und explodierender Energiepreise eine Konjunkturaufhellung ab Frühjahr. Allerdings gebe es nach wie vor noch viele Unsicherheiten.

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Bundesregierung rechnet für 2023 im Gesamtjahr mit einem leichten Wachstum von 0,2 Prozent.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck machte in Berlin klar: er rechnet auch dieses Jahr mit viel Gegenwind. Überall lauerten Risiken, sagte der Grünen-Politiker am Mittwoch. Die Situation bleibe volatil. Es gebe eine Zurückhaltung bei bestimmten Investitionen, etwa in der
Baubranche. Habeck ergänzte, eine schwere Wirtschaftskrise sei trotz Energieengpässen und der hohen Inflation aber abgewendet worden.

„Es ist diesem Land gelungen, eine schlimme Wirtschaftskrise abzuwehren und das ist die Botschaft des Jahres 2022, dass wir eine Krise beherrschbar gemacht haben“, so Habeck. Damit sei gesagt, dass die Krise natürlich noch nicht vorbei sei. Aber der Bundeswirtschaftsminister machte deutlich, dass die schlimmsten Szenarien vermieden werden konnten.

„Diese schlimmsten Szenarien in ökonomischer Hinsicht waren Prognosen noch im Spätsommer, die gesagt haben: wenn kein Gas mehr aus Russland kommt – und das ist dann ja ab Sommer passiert – könnte die deutsche Wirtschaft um minus 12 Prozent einbrechen. Der Einbruch bei Corona betrug knapp sechs Prozent. Das wäre also ein wirklich tiefer Einschnitt gewesen.“

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Bundesregierung mit optimistischerem Konjunkturausblick Jahreswirtschaftsbericht
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Bundesregierung mit optimistischerem Konjunkturausblick

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Bundeswirtschaftsminister: Haben Krise beherrschbar gemacht!

"Wir gehen jetzt davon aus, dass die Rezession kürzer und milder ist, wenn sie denn stattfindet überhaupt als wir noch bei der Herbstprognose voraussehen konnten", so Habeck. Im Gesamtjahr 2023 rechnet die Bundesregierung mit einem leichten Wachstum von 0,2 Prozent. Die Lage werde sich im Jahresverlauf verbessern, so die Leiterin der Grundsatzabteilung für Wirtschaftspolitik im Ministerium, Elga Bartsch. Die Aufhellung sollte ab dem Frühjahr einsetzen. (dpa/lwe)

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