Corona-Mehrkosten einfach ausgleichen

Weniger Strom verbrauchen: So sparen Sie 500 Euro im Jahr

24. Februar 2021 - 17:02 Uhr

Strom sparen trotz Homeoffice und -schooling

In vielen Familien sind seit Corona mehr Menschen für mehr Zeit zu Hause. Das schlägt sich automatisch in den Nebenkosten nieder. Zum Glück können wir trotzdem noch eine Menge Tricks anwenden, um Strom und damit bares Geld zu sparen. So wie Energieberater Marco Schnorbus: In seinem Vierpersonenhaushalt kommt er mit einfachen Maßnahmen auf 500 Euro Ersparnis im Jahr. Welche das sind, sehen Sie im Video!

1. Effiziente Leuchtmittel

Glüh- und Halogenlampen waren gestern. Mittlerweile sind LED-Leuchten eine gute Alternative, um wirklich Strom sparen zu können. Moderne, stromsparende Leuchtmittel gibt es in verschiedenen Formen und Lichtfarben, beispielsweise in Warmweiß. Mit den LED-Lampen kann ein Haushalt ordentlich Geld sparen. Denn eine LED-Lampe verbraucht im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Glühbirne mit 60 Watt nur acht Watt für den gleichen Lichtstrom (gemessen in Lumen). Daraus folgt, dass die LED-Lampe nur etwa ein Siebtel des ursprünglichen Stromverbrauchs erzeugt.

Übrigens: Überlegen Sie doch das nächste Mal, wenn Sie den Lichtschalter betätigen, ob das Tageslicht nicht ausreichend ist. Eine gute Möglichkeit, Strom zu sparen

2. Mit Deckel kochen und Strom sparen

Beim Kochen mit Deckel verteilen sich zum einen die Essengerüche nicht in der ganzen Küche, zum anderen können Sie mit diesem Tipp auch noch ganz einfach Strom sparen. Diese Variante benötigt bis zu 30 Prozent weniger Strom. Besonders sparsam ist das Kochen mit einem Schnellkochtopf. Die verkürzte Garzeit spiegelt sich in einem geringeren Stromverbrauch von bis zu 50 Prozent wieder. Achten Sie zudem darauf, dass die Töpfe und Pfannen nicht kleiner sind als die Herdplatte, sonst geht Energie ungenutzt verloren.

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3. Hitze effektiv nutzen

Beim Kochen und Backen gibt es noch einen weiteren Tipp zum Strom sparen. Die wenigstens Gerichte müssen wirklich in den vorgeheizten Backofen geschoben werden. Meist reicht es, den Ofen erst dann anzuschalten, wenn das Essen hineingeschoben wird. Dadurch sparen Sie sich den Strom, der während des Vorheizens durch die Leitungen fließt. Achten Sie dann darauf, dass Sie das Essen etwas länger als im Rezept beschrieben im Backofen lassen. Außerdem können Sie den Ofen auch schon einige Minuten bevor das Essen fertig ist ausschalten. Meist reicht die Restwärme aus, um das Gericht fertig zu garen oder zu backen.

Übrigens: Dieser Tipp funktioniert auch bei Essen, das in Töpfen zubereitet wird. Strom sparen können Sie ganz einfach, wenn Sie die Herdplatte einige Minuten, bevor das Essen fertig ist, bereits ausschalten.  

4. Niedrige Waschtemperatur kann beim Strom sparen helfen

Dieser Tipp zum Strom sparen ist besonders leicht umzusetzen. Normalerweise reichen schon 30 bis 40 Grad für normale Wäsche, bei stark verschmutzter Wäsche sind 60 Grad absolut ausreichend. Überlegen Sie sich, ob es wirklich lohnend ist, mit 60 Grad zu waschen, denn das verbraucht 40 Prozent mehr Strom als bei einer 40-Grad-Wäsche. Wenn Sie eine moderne Waschmaschine besitzen, reichen mit Verwendung von Niedrigtemperatur-Waschmitteln schon 20 Grad Waschtemperatur. So wird nicht nur Ihre Wäsche rein, Sie können auch noch sauber Strom sparen.

Übrigens: Im Sommer sollten Sie auf die Benutzung eines Wäschetrockners verzichten. Der warme Wind und die Sonne tun genauso ihre Arbeit. Hängen Sie die Wäsche bei gutem Wetter lieber draußen auf, so kommen Sie an die frische Luft und können wunderbar unnötigen Strom sparen.

5. Helligkeit beim Fernsehen

Ganz gemütlich ist dieser Tipp zum Strom sparen. Den können Sie entspannt von der Couch aus umsetzen. Vor allem bei großen Fernsehgeräten sollten Sie die Helligkeit und den Kontrast des Bildschirms herunterschalten um aktiv Strom sparen zu können. Bei vielen Geräten gibt es sogar einen Stromsparmodus, der trotzdem für ausreichend Helligkeit und Kontrast sorgt.