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Vor Berufsschule in Delmenhorst: Auto schleudert in Bushaltestelle - 4 Menschen schwer verletzt

Vier Menschen werden schwer verletzt

Golf schleudert in Menschenmenge an Bushaltestelle - acht Verletzte nach Unfall

PKW wird in Bushaltestelle geschleudert - 8 Verletzte Schock in Delmenhorst

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Vor einer Berufsschule in Delmenhorst (Niedersachsen) ist es am Dienstag zu einem schweren Unfall gekommen. Nachdem ein Mercedes in einen VW Golf gekracht war, schleuderte letzterer in eine Bushaltestelle. Vier Menschen wurden schwer, vier leicht verletzt. Die Lage vor Ort sei „relativ dynamisch“ gewesen, sagte Polizeisprecher Albert Seegers gegenüber RTL. Zahlreiche Rettungskräfte waren vor Ort.

Unfall in Delmenhorst: Auto knallt in Bushaltestelle

Der Unfall ereignete sich gegen 11:20 Uhr. Wie die Polizei erklärt, wollte eine 38-jährige Golf-Fahrerin aus der Gemeinde Ganderkesee ihre 18-jährige Tochter an der Schule einsammeln und dann in Form eines „U-Turns“ wieder auf die Straße fahren. Dabei übersah sie offenbar einen von hinten kommenden Mercedes. Der 19-jährige Fahrer krachte dann frontal in die Seite des Golf. Die 38- und der 19-Jährige wurden dabei schwer, die 18-Jährige leicht verletzt.

Die beiden Autos schleuderten durch den Zusammenprall an den Straßenrand. Zwar wurde der Golf in Richtung der Bushaltestelle vor der Schule gedrückt, verletzt wurde dabei aber glücklicherweise niemand. Der Mercedes kam erst auf einem Gehweg zum Stehen, auf dem mehrere Schülerinnen der Berufsschule unterwegs waren. Zwei Frauen (19 und 32) wurden schwer, drei Frauen (22, 22 und 25) wurden leicht verletzt.

Keine Lebensgefahr bei Verletzten

17.05.2022, Niedersachsen, Delmenhorst: Ein beschädigtes Auto steht vor einer Bushaltestelle. Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Pkw vor einer Berufsschule in Delmenhorst sind mehrere Menschen teils schwer verletzt worden. Foto: Sina Schuldt/dpa +++ d
Der Golf ist an der Fahrerseite stark beschädigt.
ssd axs, dpa, Sina Schuldt

Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst versorgt, fünf Personen kamen schließlich in umliegende Krankenhäuser. Neben den Einsatzkräften der Rettungsdienste und der Feuerwehr waren unter anderem auch sechs Notfallseelsorger vor Ort. Die Unfallstelle wurde weiträumig abgesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wie ein Sprecher erklärt, bestehe aufgrund von Zeugenaussagen der Verdacht, dass der Mercedes schneller als die dort geltenden 30 km/h gewesen sein könnte. Weitere Zeugen werden gebeten, sich unter 04221/1559-0 zu melden. (dpa/jaw/dka/kmü)