"Kuckuck - Da!"

Versteckspiele mit dem Baby: Spielerische Entwicklung

"Kuckuck-Da": Versteckspielchen mit dem Baby ist ein Spaß für Eltern und Kind und kann sogar dabei helfen, Trennungsängste zu überwinden. Alles rund um das Versteckspiel mit dem Kind erfahren Sie hier.
"Kuckuck-Da": Versteckspielchen mit dem Baby ist ein Spaß für Eltern und Kind und kann sogar dabei helfen, Trennungsängste zu überwinden. Alles rund um das Versteckspiel mit dem Kind erfahren Sie hier.
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16. September 2020 - 11:57 Uhr

Versteckspiele mit dem Baby: Kuckuck – Da!

Im neunten oder zehnten Lebensmonat macht Verstecken spielen dem Baby viel Spaß. Wenn Sie kurz abtauchen, "Kuckuck" sagen und mit einem "Da" wieder auftauchen, lacht es laut und will dieses Spiel ständig wiederholen.

Verstecken spielen mit dem Baby und andere Ideen

Wenn das Baby mobiler wird und die Welt kennenlernt, freut es sich über immer neue Entdeckungen und Spiele. Gleichzeitig braucht es Sicherheit. Diese fördern Sie, wenn Sie sich beim Spielen mit dem Baby hin und wieder für einen Moment verstecken. Bald hat das Kind begriffen, dass Sie nicht wirklich weg sind, sondern nur Verstecken spielen

Dieses Versteckspiel funktioniert auch mit Spielzeug, das Sie einfach hinter dem Rücken verbergen. Auch wenn Ihr Nachwuchs diesen Trick irgendwann verstanden hat, können Sie ihn immer wieder vorführen.

Beim Spielen mit dem Baby die Entwicklung beobachten

Während Sie Verstecken spielen mit dem Baby, erkennen Sie genau, wie es anfangs noch verblüfft ist und später versucht, den Vorgang zu verstehen. In den ersten Monaten haben Babys kein Kurzzeitgedächtnis, sodass die Dinge, die sie nicht sehen, für sie auch nicht existieren. Erst nach ungefähr neun Monaten vollführt sich dieser Entwicklungsschritt.

Das Kuckuck-Da-Spiel kann eine spielerische Art sein, um die Trennungsangst zu überwinden. Wenn Ihr Baby merkt, dass Sie nur für ganz kurze Zeit verschwinden, aber danach gleich wiederkommen, gewinnt es Vertrauen.

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Das Spielen auf die Stimmungslage abstimmen

Manche Kinder beginnen zu weinen, wenn die Eltern aus ihrem Blickfeld verschwinden, auch wenn sie schon ein paar Mal das Versteckspiel mitgemacht haben. Dann ist offensichtlich die Laune gerade nicht so gut. Selbst wenn Sie mit einem Lachen wieder auftauchen, zeigen die Kleinen keine große Begeisterung.

Das Versteckspiel eignet sich nicht immer zum Aufheitern des Babys, darum sollten Sie Ihr Kind nicht unnötig damit erschrecken. Wenn es darum geht nur ein bisschen zu spielen, ist es besser, einen Gegenstand oder Spielzeug kurzzeitig verschwinden zu lassen. Auch das funktioniert mit Kuckuck-Da.

Variationen vom Verstecken spielen

Wenn das Kind zehn Monate, ein Jahr oder noch etwas älter ist, können Sie das Versteckspiel variieren oder ergänzen. So können Sie Ihrem Baby beispielsweise ein dünnes Tuch über den Kopf ziehen und seinen Namen rufen. Oder Sie verstecken sich und rufen Ihren Nachwuchs, der Sie dann suchen muss.

Bald versteckt sich Ihr Kind selbst und freut sich, wenn Sie es nicht zu schnell finden. Das ist vor allem dann witzig, wenn es glaubt, dass Sie es nicht sehen können, wenn es sich selbst die Augen zuhält.