Es wird dreckig im F1-Duell

Verstappen spottet: Hamilton "kennt mich überhaupt nicht"

Lewis Hamilton vs Max Verstappen - das Duell geht in die nächste Runde
Lewis Hamilton vs Max Verstappen - das Duell geht in die nächste Runde
© Imago Sportfotodienst

23. September 2021 - 15:50 Uhr

WM-Kampf wird zum Psychokrieg

Der WM-Fight zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen geht beim Großen Preis von Russland in die nächste Runde. Und schon vor dem ersten Warm-Up liefern sich beide ein Duell abseits der Strecke. Psychospielchen und verbale Giftpfeile inklusive. Spätestens seit dem Crash in Monza ist die Atmosphäre vergifteter denn je. Für Hamiltons Kommentar, Verstappen sei im Titelkampf nervös geworden, hat der Niederländer nur Hohn und Spott übrig.

Monza-Crash ist Geschichte

"Ich bin so nervös, ich kann kaum schlafen. Ich hasse es, es ist wirklich stressig", sagte der Red-Bull-Pilot vor dem Russland-GP an der Schwarzmeerküste. "Nein, ich bin wirklich entspannt." Es sei "das beste Gefühl überhaupt, wenn man um Siege fahren kann", so der 23-Jährige und betonte mit Blick auf Hamilton: "Diese Kommentare zeigen nur, dass er mich überhaupt nicht kennt. Aber das muss er auch nicht."

Beim vergangenen Rennen in Monza waren die beiden Titelrivalen nach einem Unfall ausgeschieden. Verstappen wurde als Schuldiger ausgemacht und bekam eine Startplatzstrafe für das Rennen am Sonntag. "Das ist sicher nicht optimal, aber auch nicht das Ende der Welt", gab sich Verstappen gelassen. Es liege nun nicht nur an ihm, dass solche Unfälle künftig nicht mehr passieren: "Ich bin ganz entspannt. Wir sind alle Profis genug, um das hinter uns zu lassen."

Red Bull überall wettbewerbsfähig

In Sotschi hat Mercedes seit der Premiere 2014 alle sieben Rennen gewonnen, trotzdem ist Verstappen zuversichtlich, seinen Vorsprung von fünf Punkten in der Gesamtwertung vor Hamilton im Mercedes verteidigen zu können. "Egal, wo wir sind, wir sind dieses Jahr bisher überall wettbewerbsfähig", sagte Verstappen: "Ich bin sehr optimistisch, dass wir ein gutes Wochenende haben werden." (dpa/tme)