Darum bekommt die Öffentlichkeit so wenig Informationen

Vermisste Rebecca: Kriminalbiologe Mark Benecke erklärt die Ermittlungen

08. März 2019 - 13:57 Uhr

Mark Benecke: „Darunter liegt noch ein Meer von umfangreichen Ermittlungen“

Die 15-jährige Rebecca aus Berlin wird seit dem 18. Februar vermisst. Die Suche der Polizei dauert noch immer an, während Rebeccas dringend tatverdächtiger Schwager in Untersuchungshaft schweigt. Die Polizei geht rund 700 Hinweisen nach. Warum die Auswertung der Spuren lange dauert, erklärt Kriminalbiologe Mark Benecke im Video oben. "In Wirklichkeit liegt darunter noch ein Meer von umfangreichen Ermittlungen", sagt Benecke.

Kriminalpolizei geht von Rebeccas Tod aus

Rebecca war am 18. Februar in den frühen Morgenstunden aus dem Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers verschwunden. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass sie getötet wurde. Die Ermittler werfen ihrem Schwager Florian R. vor, die 15-Jährige getötet zu haben.

Im Video: Rebeccas Vater hält zu seinem Schwiegersohn

Rebeccas Familie steht zu dem in Untersuchungshaft sitzenden 27-Jährigen. Er verschweige etwas anderes, mit Rebeccas Verschwinden habe er nichts zu tun. Davon ist Rebeccas Vater Bernd Reusch im RTL-Interview überzeugt.

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Suche geht weiter

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Foto der verschwundenen Rebecca Reusch
© dpa, ---, dna wst

Rund sieben Stunden lang hatten Polizisten am Donnerstag einen Wald in Brandenburg nahe Storkow südöstlich von Berlin durchkämmt - ohne Ergebnis. Für den Freitag sind weitere Suchaktionen in dem Gebiet geplant.

Seit Mittwoch bittet die Polizei um Hinweise zu Fotos von Florian R. und seinem roten Renault Twingo. Fahrten des Schwagers in diesem Auto am Tag des Verschwindens von Rebecca am 18. Februar und am darauffolgenden Tag beschäftigen die Ermittler dabei besonders. Die Fahrten auf der A12 zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) hatte ein Kennzeichen-Erfassungssystem erfasst. Sie passten nicht zu der Version, die der Schwager erzählt habe. Es gebe Widersprüche in den Aussagen des 27-Jährigen.