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Daran zerbrach Lady Di

Verlustängste, Eifersucht & Eheprobleme: Jetzt packt Dianas Butler aus

Dianas Butler Paul Burrell bringt Licht ins Dunkel.
Dianas Butler Paul Burrell bringt Licht ins Dunkel.
© picture alliance

01. April 2021 - 10:01 Uhr

Butler Paul Burrell kannte Diana sehr gut

Prinzessin Diana (†36) ist grade wieder Gesprächthema Nummer 1, denn 26 Jahre nach ihrem Skandal-Interview mit BBC-Journalisten Martin Bashir (58) kommt nun ans Licht, dass sie sehr wahrscheinlich mit gefälschten Dokumenten dazu gedrängt wurde. Nun meldet sich auch ihr ehemaliger Butler Paul Burrell (62) zu Wort. Im BILD-Interview spricht er über die wirklichen Ängste und Nöte der "Königin der Herzen". So hatte Diana große Verlustängste und fühlte sich in ihrer Ehe allein, was schließlich zur Scheidung von Prinz Charles (72) führte. Mehr erfahren Sie hier.

Prinzessin Diana soll von einer Affäre ihres Mannes mit dem Kindermädchen überzeugt gewesen sein

Prinzessin Diana löste vor 26 Jahren mit ihrem BBC-Interview einen Skandal aus. Doch sie soll gar nicht aus freien Stücken private Details aus dem Leben der britischen Royals preisgegeben haben, sondern dazu gedrängt worden sein. Der Journalisten Martin Bashir soll ihr gefälschte Abtreibungsunterlagen gezeigt haben. Diana sollte glauben, dass das Kindermädchen ihrer Söhne, Tiggy Legge-Bourke (55), ein Kind abgetrieben habe und Charles der Vater gewesen sei. Diese Annahme befeuerte wohl nur ihre Ängste, die sie schon länger hatte, wie Paul Burrell nun verrät: "Diana war überzeugt von dieser Liaison und dass Tiggy sogar eine Abtreibung hatte. Ich war dabei, als sie das Kindermädchen beim Weihnachtsessen der Angestellten im Londoner Lanesborough-Hotel zur Rede stellte. Tiggy war am Boden zerstört und verließ den Raum unter Tränen."

Das war für Diana „der schlimmste Albtraum“

Doch nicht nur die angebliche Affäre machte ihr Sorgen. Ihre größte Angst war es wohl, ihre Söhne zu verlieren. "Ihr schien es, als würde sie nach der Trennung von Charles durch Tiggy Legge-Bourke ersetzt. Dass man ihr die Kinder wegnehmen könnte, war für sie der schlimmste Albtraum."

Hinzukam, dass sie in der Ehe mit Charles immer mehr Zurückweisung erfuhr, nachdem die beiden Söhne auf der Welt waren, wie ihr ehemaliger Butler behauptet: "Er unterstützte Diana kaum. Ich erlebte hautnah, wie grausam sie zurückgewiesen wurde. Auf einer Japan-Reise sagte er zu ihrem neuen karierten Tartan-Kleid 'Du siehst aus wie eine Stewardess von British Caledonian'. Die Prinzessin war am Boden zerstört. Während der letzten Jahre ihrer Ehe bekam sie dauernd zu hören, sie sei nicht gut genug und daran zerbrach sie allmählich. Diana war im Palast gefangen – ohne Liebe. Für sie war es ein schreckliches und grausames Leben."

Und weiter: "In der Öffentlichkeit wirkte sie selbstbewusst, aber privat war sie das Gegenteil. Nach Jahren der Unterminierung durch Prinz Charles dachte sie, jeder wäre gegen sie. Sie litt im Stillen."

Video: Wurde Diana zum Skandal-Interview gedrängt?

Kommt nun die Wahrheit ans Licht?

Dianas Bruder Charles Spencer (56) und ihr Sohn Prinz William (38) haben eine Untersuchung ins Rollen gebracht. Sie wollen endlich die Wahrheit ans Licht bringen und zeigen, wie Diana 1995 zum Reden gebracht wurde.

Paul Burrell ist allerdings ganz anderer Ansicht. Er sagt: "Ich glaube nicht, dass Martin Bashir die Prinzessin für das Interview hereingelegt hat. Sie wollte ihre Wahrheit in ihren eigenen Worten erzählen – und sie wusste genau, was sie sagen würde. Sie wollte, dass die Leute sehen, wie sie litt und wie grausam das royale Leben ihr mitgespielt hatte."

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