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Ukraine soll laut Russland Öllager in Belgorod angegriffen haben

In Belgorod nahe ukrainischer Grenze

Russische Berichte: Ukraine greift Öldepot in Russland an

Das brennende Öldepot in Belgorod.
Das brennende Öldepot in Belgorod.
Imago Entertainment, Imago

Die ukrainische Armee soll nach russischer Darstellung ein Öllager in Belgorod, in der Nähe zur ukrainischen Grenze, angegriffen haben. Am frühen Freitagmorgen sollen Hubschrauber auf das Depot gefeuert haben. In dem Lager kam es zu einem großen Brand. Nach russischen Angaben sollen es keine Verletzte gegeben haben.

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Mehrere Raketeneinschläge in Belgorod

Ukrainische Streitkräfte sollen nach russischen Angaben am Freitag von zwei Hubschraubern aus einen Luftschlag auf ein Öllager in Russland geflogen haben. In dem Depot in der Großstadt Belgorod sei es nach dem Angriff zu einem Brand gekommen, berichtete der Gouverneur des Gebiets, Wjatscheslaw Gladkow, auf dem Nachrichtenkanal Telegram. Der Angriff soll gegen 5.45 Uhr Ortszeit (4.45 Uhr deutscher Zeit) stattgefunden haben.

„Das Feuer im Öldepot ereignete sich infolge eines Luftangriffs von zwei Hubschraubern der Streitkräfte der Ukraine, die in geringer Höhe in das Territorium Russlands eindrangen. Es gibt keine Opfer“, teilte Gladkow mit. Auf einem Video war auch ein großes Feuer zu sehen. Belgorod liegt unweit der ukrainischen Grenze. Die Anwohner seien in Sicherheit, die Lage stabil, so Gladkow. Verifizieren lassen sich diese Aussagen nicht.

Laut Russland keine Toten oder Verletzten

Der Gouverneur versicherte auch, es werde keine Probleme mit der Kraftstoffversorgung in der Region geben. Der Ölkonzern Rosneft teilte der Agentur Interfax zufolge mit, dass das Gelände evakuiert werde. Niemand unter den Beschäftigten sei zu Schaden gekommen. Von unabhängiger Seite überprüfbar waren diese Angaben nicht.

Russland hatte das Nachbarland am 24. Februar angegriffen. Die russischen Streitkräfte bombardieren seitdem auch immer wieder Kraftstoffdepots, um die Versorgung des ukrainischen Militärs zu unterbrechen. Nach Angaben aus Moskau gab es aber zuletzt auch bereits mehrere Angriffe von ukrainischer Seite auf russischem Gebiet. (dpa/jak)