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Alkohol? Nein, danke!

Thomas Tuchel privat: Barkeeper, Hip-Hop-Fan, Familienvater

© imago images/MIS, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

27. Januar 2021 - 7:09 Uhr

Thomas Tuchel - vom Fußball besessen

Er ist einer der besten und erfolgreichsten deutschen Trainer-Exporte: Thomas Tuchel. Der 46-Jährige gilt in Fachkreisen als ein vom Fußball Besessener, als Taktik-Nerd im besten Sinne. Doch wie tickt der neue Coach von Chelsea eigentlich privat?

++Alle Infos: Thomas Tuchel wird neuer Coach beim FC Chelsea++

Barkeeper mit einer Vorliebe für Architektur

Seine aktive Karriere nahm bereits im jungen Alter von 24 Jahren ein Ende: Knorpelschaden im Knie. Früh wechselte er die Seiten, machte eine Trainerausbildung. Neben seiner Fußball-Leidenschaft studierte der Trainerneuling Betriebswirtschaftslehre in Stuttgart, mit einem Diplom als Abschluss. Ein Zubrot verdiente sich der gebürtige Schwabe als Barkeeper. 

Alles dreht sich bei Tuchel um die schönste Nebensache der Welt ("80 Prozent meiner Wachzeit verbringe ich mit Fußball"), doch in seiner Freizeit steht er auch gerne auf dem Tennisplatz. Seit seiner Jugend jagt er der gelben Filzkugel hinterher. Gerne lässt er es auch ruhiger angehen, nimmt ein gutes zur Hand. Einen Krimi oder Bücher über Design und Architektur. Wo lässt es sich da besser leben als in Paris?

Tuchel steht auf Clueso und Max Herre

Die Tür ins Trainergeschäft öffnete ihm Ralf Rangnick. Der ehemalige Sportdirektor von RB Leipzig arbeitete im Jahr 2000 beim VfB Stuttgart, holte Tuchel zur U15. Als sein Mentor gilt aber Hermann Badstuber, Vater des ehemaligen deutschen Nationalspielers Holger Badstuber, von 2003 bis 2007 Trainer beim SSV Ulm. 

Ob Tuchel damals bereits für deutschen Hip-Hop schwärmte, ist nicht überliefert. Heute ist er auf jeden Fall ein großer Freund des Sprechgesangs. Anspruchsvolle Texte müssen es aber sein. Zu seinen Favoriten gehören Clueso, Blumentopf, Freundeskreis und Max Herre.

Für Fast Food muss es dunkel sein

Während guter Hip-Hop für Tuchel zu einem gelungenen Abend gehört, steht Alkohol bei ihm eher auf der Liste der No-Gos. Kein Bier. Kein Wein. Eine Ausnahme: Nach einem Sieg darf es ab und an ein Glas Champagner sein. Wer kann es ihm verdenken, wenn das Gute liegt so nah.

Apropos Ernährung. Vegan darf es gerne sein, muss es aber nicht. Schweinereien wiederum sind eher die Ausnahme. "Nach Siegen bin ich anfällig für Schweinereien aller Art. Schokolade, Erdnüsse, Chips. Fast Food nur sehr selten. Da muss schon etwas Besonderes passiert sein. Und es muss dunkel sein, sonst kriege ich Fast Food nicht runter", hatte Tuchel einmal im WDR-Interview verraten. Man merke: Nach Siegen gibt's Burger mit Champagner. Wenn es nach den Bayern geht, darf es Sonntagabend wohl eher Brokkolisuppe sein.

Zwei Töchter mit Ehefrau Sissi

Tuchel geht in vielerlei Hinsicht eigene Wege. Beziehungsweise geht sie nicht (mit). Facebook? Whatsapp? Nein. Die Welt der Sozialen Medien gehört nicht zu seinen Vorlieben. Analog ist Trumpf. Das gilt besonders für sein liebstes "Hobby": Die Familie. Mit Ehefrau Sissi (seit 2009 verheiratet) hat er zwei Töchter. Emma und Kim. Freunde schildern den Taktiker "als aufgeräumten Familienvater, der sich Zeit zum Zuhören nimmt".

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