Studien belegen Zusammenhang

Dieses Vitamin hilft gegen Heuschnupfen und Asthma

Heuschnupfen - vielleicht kann hier Vitamin D helfen.
Heuschnupfen - vielleicht kann hier Vitamin D helfen.
© picture alliance / blickwinkel/M, McPHOTO

03. Mai 2021 - 9:40 Uhr

Vitamin D gegen Allergien

Dass Vitamin D einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit hat, ist bekannt. Mehrere Studien glauben sogar an Vitamin D als Wundermittel gegen Corona. Das Vitamin soll auch Autoimmunerkrankungen hemmen.

Zusammenhang zwischen Vitamin D und Heuschnupfen

Verstopfte Nase, Niesanfälle, tränende Augen – wenn Sie Heuschnupfen haben, kennen Sie diese Symptome zu gut. Haben Sie es schon mit Vitamin D probiert? Studien sehen einen Zusammenhang zwischen Vitamin D und der Stärke einer Allergie. Beispielsweise bei einer waren die Teilnehmern zwischen 18 und 55 Jahren, die einen höheren Vitamin D Gehalt in ihrem Körper hatten, waren signifikant weniger oder weniger stark von Heuschnupfen betroffen. Gleiches gilt auch für andere Allergien.

So kommt Vitamin D in unseren Körper

Unser Körper ist in der Lage, Vitamin unter Einwirkung von Sonnenlicht selbst zu bilden. Bei manchen mehr, bei manchen weniger. Um seinen Vitamin D-Haushalt hoch zu halten, kann es auch über Nahrung aufgenommen werden. Das meiste Vitamin D findet sich in ölhaltigem Fisch (Thunfisch, Hering, Sardinen, Lachs). Weitere Quellen sind Leber, Eigelb und mit Vitamin D angereicherte Margarine.

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Studie zeigt Therapiemöglichkeiten auf

Aus den Studienergebnissen ergeben sich mögliche Therapieformen, die auch schon angewandt werden. Zum Beispiel die sogenannte subunguale Immuntherapie, kurz SLIT. Diese Therapie ist besonders dann geeignet, wenn Sie Angst vor Spritzen haben. Denn bei dieser Therapieform wird ein Allergenextrakt auf die Zunge gelegt.

Mit Kindern zwischen fünf und zwölf Jahren wurde in einer Studie die klinische Wirksamkeit einer SLIT mit und ohne Vitamin-D-Gabe verglichen. Dabei kam raus: Bei den Kindern, die zusätzlich Vitamin D bekamen, schlug die Therapie besser an. Sie hatten sogar weniger Asthmasymptome. Damit konnten die Forscher nachweisen, dass tatsächlich ein Zusammenhang zwischen Vitamin D-Mangel und der Schwere einer allergischen Reaktion besteht.

Achtung vor Überdosierung

Wer jetzt denkt, es sei gut, so viel Vitamin D wie möglich zu sich zu nehmen, der irrt. Denn wie bei fast allem gilt: Auch Vitamin D ist nur in Maßen gesund, nicht in Massen. Ein Vitamin-D-Überschuss führt zu Hyperkalzämie, Schwäche, Magen-Darm-Störungen und abnormen Kalzium-Ablagerungen in Nieren und Blutgefäßwänden. Sprechen Sie bei Vitamin D als am besten mit ihrem Hausarzt über eine geeignete Therapie.