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Staatsschutz durchsucht Treffpunkt von Rechtsextremisten

Wollten sich hier Neonazis vernetzen?

Staatsschutz durchsucht Treffpunkt von Rechtsextremisten

Das ehemalige Hotel "Waldmühle" in Wesertal-Gieselwerder.
Das ehemalige Hotel "Waldmühle" in Wesertal-Gieselwerder. (Archiv-Foto)
Tim Ellrich, RTL, RTL Hessen

Waffen sichergestellt

Der Staatsschutz hat in Nordhessen einen mutmaßlichen Treffpunkt von Rechtsextremisten durchsucht. Auf dem Anwesen bei Oberweser im Landkreis Kassel wurden Computer und Waffen sichergestellt.

Gegen den Eigentümer wird wegen Volksverhetzung ermittelt

Gegen den 66 Jahre alten Eigentümer des Geländes wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet, wie die Polizei in Kassel am Donnerstag mitteilte. Die Durchsuchung am vergangenen Freitag war angeordnet worden, weil gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung läuft.

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Polizeipräsident: "Wir beobachten rechtsextreme Straftäter"

Der 66-Jährige soll mutmaßlich rassistische Flyer verteilt haben. Staats- und Verfassungsschutz beobachten sein Anwesen laut Polizei daher bereits seit einiger Zeit.

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"Wir verfolgen die Entwicklungen und das Treiben rechtsmotivierter Straftäter in Nordhessen mit höchster Priorität und werden Hass und Hetze sofort mit allen uns zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln konsequent entgegentreten", sagte Polizeipräsident Konrad Stelzenbach. Sichergestellt wurden unter anderem Stich- und Schusswaffen, darunter auch ein Gewehr. (dpa)