Stiftung Warentest hat acht Geräte gecheckt

Saugroboter-Test: Das sind die besten Heinzelmännchen für den Boden

11. Dezember 2019 - 10:12 Uhr

Autonomes Saugen im Haushalt? Echt praktisch

Saugroboter haben eine besondere Stärke: Sie saugen den Boden selbständig, sogar wenn man selber gar nicht im Haus ist. Aber klappt das wirklich so problemlos? Die Stiftung Warentest hat acht Geräte überprüft. Nur zwei Saugroboter haben eine gute Note bekommen. Einen ähnlichen Saugroboter-Vergleich finden Sie hier.

Saugroboter kann guten Bodenstaubsauger nicht ersetzen

Ist der Saugroboter erst einmal eingezogen, wird er oft als zusätzliches Familienmitglied adoptiert, bekommt sogar einen eigenen Namen. Denn die putzigen Geräte wühlen sich ihren Weg durch die Zimmer, ecken an und sind trotzdem beliebt. Nach jeder Fahrt ist die Staubbox ordentlich gefüllt.

Ein Fazit vorab: Mit guten Bodenstaubsaugern können die kleinen Robotersauger nicht mithalten. Das verwundert auch nicht, da die Geräte mit Akku betrieben werden und auch aufgrund ihrer bauweise eine geringere Saugleistung haben.

Teuerster Saugroboter im Test hat die beste Saugleistung

Testsieger mit der besten Saugleistung wurde das teuerste Gerät: der Kobold VR300 von Vorwerk für 950 Euro. Ebenfalls gut schnitt der Saugroboter RX9-1-IBM* von AEG ab. Ihn gibt es bereits für 670 Euro.

Das günstigste Gerät im Test, der Deebot 900 von Ecovacs*, schnitt nur mit ausreichend ab. Die Saugleistung auf dem Teppich konnte nicht überzeugen und auch auf dem Hartboten wurde groberer Schmutz nur schlecht aufgesaugt.

Mit Höhen und Tiefen in der Saugleistung, aber der Preistipp im Test: der Roomba 960 von iRobot* für 485 Euro. Im Lieferumfang befindet sich ein kleines Türmchen mit Infrarotschranke, das eine unsichtbare Barriere für den Saugroboter aufbaut.

Ein nettes Gimmick an Bord hat der Scout RX2 Home Vision* von Miele für 690 Euro: Über die eingebaute Kamera kann man auf dem Smartphone live die Fahrt verfolgen, er reinigt aber nur mittelmäßig.

Hindernisse konnten alle Geräte sehr gut überwinden, ausgerechnet der Testsieger von Vorwerk schnitt hier "nur" gut ab.

Saugroboter-Apps senden mehr Daten als nötig

Alle getesteten Geräte können über eine App gesteuert werden. Auf der einen Seite ist das praktisch, weil man zum Beispiel über den Kalender einstellen kann, wann der Saugroboter auf Reinigungstour gehen soll. Bei einigen Geräten lässt sich auch eine virtuelle Schranke einziehen, der Robotor saugt dann nur in bestimmten Zimmern.

Kritik gibt es aber am Datensendeverhalten der Apps: Bis auf das Vorwerk-Gerät und den 360 Eye von Dyson* übermitteln die Apps der Hersteller mehr Daten als eigentlich notwendig. In die Bewertung floss dieser Punkt aber nicht ein.

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