Union führt

RTL/ntv-Trendbarometer: SPD-Zustimmung sinkt weiter

 SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken während einer Pressekonferenz im Berliner Willy-Brandt-Haus. / SPD party chairwoman Saskia Esken during a press conference at the Willy Brandt House in Berlin. snapshot-photography/F.Boillot *** SPD party chairwoma
SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken.
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Union verliert an Zustimmung, SPD holt auf

Die SPD ist weiter im Sinkflug und die Union kann das für sich nutzen. Im aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer verliert die SPD gegenüber der Vorwoche erneut an Prozenten, während die Union hinzugewinnt. Sind das etwa schon Vorzeichen für die anstehenden Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und NRW in den nächsten Wochen?

Krieg in der Ukraine bleibt Thema Nummer eins

Der Krieg in der Ukraine (84 Prozent) bleibt mit Abstand das Thema, das die Bundesbürger – vor dem Thema Energie und Energiepreise (35 Prozent) sowie der Corona-Pandemie (34 Prozent) – am meisten beschäftigt. 18 Prozent nennen in der aktuellen Woche auch die Präsidentschaftswahl in Frankreich. Die Themen Bundesregierung (5 Prozent) und Klima/Umwelt (4 Prozent) liegen auf den beiden hinteren Plätzen.

Bei der aktuellen Sonntagsfrage kann die Union ihren Vorsprung vor der SPD ausbauen: Im aktuellen RTL/ntv Trendbarometer verliert die SPD gegenüber der Vorwoche erneut einen Prozentpunkt, während die Union einen Prozentpunkt hinzugewinnt. Damit liegt die SPD mit aktuell 23 Prozent drei Prozentpunkte hinter der CDU/CSU mit 26 Prozent. Die Werte für Grüne (20 Prozent), FDP (9 Prozent), Linke (4 Prozent), AfD (9 Prozent) sowie für die sonstigen Parteien bleiben im Vergleich zur Vorwoche unverändert.

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Kanzlerpräferenz: Scholz weiter deutlich vor Merz

Eine zu zögerliche Ukraine-Politik und der vorsichtige Umgang bei der Lieferung von schweren Waffen, scheinen dem Bundeskanzler in der letzten Woche nicht geschadet zu haben – jedenfalls nicht in seiner Beliebtheit: Bei der Frage zur Kanzlerpräferenz bleibt Bundeskanzler Olaf Scholz mit 43 Prozent an der Spitze.

Auch wenn er in die Ukraine gereist ist und Scholz nicht: Für Unions-Chef Friedrich Merz würden sich aktuell nur 19 Prozent der Wahlberechtigten entscheiden, wenn sie direkt den Bundeskanzler wählen könnten.

Von den SPD-Anhängern würden sich 86 Prozent für Scholz, von den Anhängern der CDU/CSU nur 50 Prozent für Merz entscheiden.

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Deutsche trauen Grünen am meisten zu

Ob Außenministerin Baerbock oder Wirtschaftsminister Habeck: Grüne Minister im Kabinett scheinen aktuell ein gutes Bild in der Bundesregierung zu machen. Das spiegelt sich auch im aktuellen Trendbarometer wieder. 15 Prozent aller Wahlberechtigten (+ 1 Prozentpunkt) trauen den Grünen zu, mit den Problemen in Deutschland fertig zu werden. Der SPD trauen hingegen nur noch 13 Prozent (- 2 Prozentpunkte) die Lösung der Probleme in Deutschland zu. Unverändert 7 Prozent trauen der CDU/CSU, 3 Prozent der FDP und 4 Prozent den sonstigen Parteien politische Kompetenz zu. 58 Prozent trauen keiner Partei die Lösung der Probleme in Deutschland zu.

Lediglich 12 Prozent der Bundesbürger gehen aktuell von einer Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland aus, unverändert 74 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung. 13 Prozent erwarten keine Veränderung der wirtschaftlichen Lage. (khe/forsa)

Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 26. April bis 2. Mail 2022 erhoben. Datenbasis: 2.508 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/-2,5 Prozentpunkte.