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RTL/ntv-Trendbarometer: Habeck und Baerbock - Deutsche sind zufrieden mit Grünen-Ministern

Deutsche strafen Kanzler Scholz ab!

RTL/ntv-Trendbarometer: Große Zustimmung für Arbeit von Habeck und Baerbock

Baerbock und Habeck
Große Zustimmung für Baerbock und Habeck
picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Wie steht es um die Zufriedenheit der Deutschen mit ihren Politikern? Einen ganz klaren Daumen hoch gibt es für die Arbeit von Bundesaußenministerin Baerbock und Bundeswirtschaftsminister Habeck. Die beiden Grünen können gleich 57 Prozent Zustimmung für ihr politisches Schaffen einheimsen. Anders sieht es bei Scholz aus. Weniger als die Hälfte der Deutschen kann er aktuell mit seiner Arbeit überzeugen.

Mehr als die Hälfte der Deutschen sind mit der Arbeit von Lindner und Lambrecht nicht zufrieden

Insgesamt kann Bundeskanzler Scholz aktuell wenig Zufriedenheit mit seiner Politik bei den Deutschen hervor locken. So zeigen Ergebnisse des aktuellen RTL/ntv-Trendbarometers, dass zwar 45 Prozent der Befragten aktuell mit seiner Arbeit (sehr) zufrieden sind, 52 Prozent dagegen sehen das gar nicht so. Und auch Bundesfinanzminister Lindner steht mit seiner Arbeit nicht ganz oben in der Gunst der Bürger. So sind aktuell 40 Prozent der Deutschen zufrieden und 53 Prozent (+ 6 Prozentpunkte) weniger bzw. gar nicht zufrieden mit seinem Werk. Noch weniger Überzeugung gibt es für das Schaffen von Bundesverteidigungsministerin Lambrecht. Mit ihr sind weiterhin deutlich mehr Bundesbürger nicht zufrieden (67 Prozent) als zufrieden (21 Prozent).

Knapp die Hälfte der Deutschen: Ukraine muss bei Verhandlungen mit Russland für Zugeständnisse bereit sein!

So sind 47 Prozent der Bundesbürger laut aktuellem RTL/ntv-Trendbarometer der Meinung, dass die Ukraine zu Zugeständnissen bereit sein und auf Gebiete in der Ostukraine verzichten sollte, wenn es irgendwann zu Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges kommen sollte. Ähnlich viele (41 Prozent) meinen, die Ukraine sollte solche Kompromisse nicht eingehen. 12 Prozent trauen sich in dieser Frage keine Einschätzung zu.

  • Nur 15 Prozent der Bundesbürger glauben, dass die Bundesregierung über die Entscheidung von Waffenlieferungen hinaus durchdachte Konzepte und Strategien für die langfristige Ausrichtung der deutschen Außenpolitik gegenüber Russland und der Ukraine nach einem Ende des Ukraine-Krieges hat.
  • Fast drei Viertel (73 Prozent) sind dagegen der Meinung, die Bundesregierung habe dazu keine klaren Vorstellungen.
  • 56 Prozent (- 2 Prozentpunkte) der Bundesbürger halten die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine für richtig. 40 Prozent (+ 4 Prozentpunkte) finden das nicht richtig.

Unverändert 26 Prozent der Bundesbürger glauben, dass die Ukraine Russland wieder aus den besetzten Gebieten verdrängen kann, wenn der Westen und Deutschland genug Waffen an die Ukraine liefern. Weiterhin gut zwei Drittel der Bundesbürger (69 Prozent) glauben das nicht.

RTL/ntv-Trendbarometer: Union bleibt weiter vorne - Merz verliert bei Kanzlerfrage!

Die Ergebnisse des aktuellen RTL/ntv-Trendbarometers zeigen: Im Vergleich zur Vorwoche gibt es keine weitreichenden Veränderungen. Mit weiter 26 Prozent liegt die Union vor den Grünen (24 Prozent) und der SPD (20 Prozent). Auch die Werte für FDP (8 Prozent), Linke (4 Prozent), AfD (9 Prozent) und für die sonstigen Parteien bleiben gegenüber der Vorwoche unverändert.

Deutlich wird: Der Ukraine-Krieg bleibt mit aktuell 70 Prozent das Thema, das die Bundesbürger am meisten interessiert. Dahinter folgt

  • das Thema Energieversorgung und Energiepreise (56 Prozent).
  • 23 Prozent nennen die Corona-Pandemie,
  • 16 Prozent in der aktuellen Woche auch den G7-Gipfel in Elmau.

Wenn sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten, würden sich derzeit 43 Prozent (+ 1 Prozentpunkt) aller Wahlberechtigten für Olaf Scholz und nur noch 17 Prozent (- 2 Prozentpunkte) für Friedrich Merz entscheiden. Von den SPD-Anhängern würden sich 84 Prozent für Scholz, von den Anhängern der Unionsparteien würden sich 47 Prozent für Merz entscheiden.

Die Wirtschaftserwartungen der Bundesbürger bleiben weiterhin extrem pessimistisch. Nur 10 Prozent rechnen mit einer Verbesserung, 75 Prozent mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland. 14 Prozent erwarten keine Veränderung der wirtschaftlichen Lage.

Details zur Methodik und Datenbasis

Die Daten zum Zufriedenheitsranking der Politikerinnen und der Politiker sowie die Datenerhebung zu Verhandlungen mit der Ukraine wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 1. bis 4. Juli 2022 erhoben. Datenbasis: 1.001 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte. Die Daten zu den Parteientrends wurden vom 28. Juni bis 4. Juli 2022 erhoben. Datenbasis: 2.502 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.

Noch mehr Informationen zur Methodik von Forsa finden Sie hier . Alle Forsa-Umfragen im Auftrag von RTL können Sie hier nachlesen .

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