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Rapper Samra sagt im Bushido-Abou-Chaker-Prozess aus - er schwänzt mehrmals vor Gericht

Bushido vs. Arafat

Rapper Samra sagt im Abou-Chaker-Prozess aus - er schwänzte mehrmals vor Gericht

Rapper Samra auf dem Weg in den Gerichtssaal am Montagmorgen.
Rapper Samra auf dem Weg in den Gerichtssaal am Montagmorgen.
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Bushido hört sich Aussage vor Gericht an

Schon mehrmals war Rapper Samra im Prozess Bushido vs. Arafat Abou-Chaker vor Gericht als Zeuge geladen. Bisher erschien er weder im September, noch im Februar. Heute hat er es trotz offensichtlicher Müdigkeit in den Berliner Gerichtssaal geschafft. Erinnern kann er sich aber trotzdem an nichts – fast nichts. „Das war eine Zeit, da hab ich mies gekifft“, verteidigt er sich. Auch Bushido hört sich die Aussage seines Rapper-Kollegen an. „Das lässt er sich nicht nehmen“, erklärt RTL-Reporterin Samina Faizi, die den Prozess von Anfang an verfolgt.

Abou-Chaker-Prozess: Richter fragt, ob Rapper Samra gekifft habe

Rapper Samra, der mit bürgerlichem Namen Hussein Akkouche heißt, stützt im Gerichtssaal seinen Kopf ab, kann nicht aufrecht sitzen. Am Montagmorgen soll er Stellung zu seinen Beziehungen zu Bushido und Arafat Abou-Chaker nehmen. „Sieht so aus, als ob Sie gleich einschlafen“, stellt der vorsitzende Richter fest. Er freut sich aber, dass Samra es wenigstens dieses Mal geschafft hat, zu kommen: „Dann haben Sie es wenigstens hinter sich.“ Das habe seine Mutter ihm auch geraten, verrät der Rapper. „Sie sollten öfter auf Ihre Mutter hören“, witzelt der Richter.

Dann war aber erst einmal Schluss mit lustig. Denn zu den wesentlichen, inhaltlichen Dingen kann Samra kaum etwas beitragen. Die Erinnerungslücken scheinen zu groß. Der Richter fragt auch, ob er denn vernehmungsfähig sei oder ob er gekifft habe. Das verneint Samra deutlich und beteuert, eine Aussage machen zu können.

Große Erinnerungslücken bei Rapper Samra

Samra war bei Bushido unter Vertrag. Arafat Abou-Chaker kannte er schon vorher. Im Prozess geht es heute um ein Treffen in einem Büro in der Berliner Puderstraße. Dort sollten sich Drittkünstler entscheiden, mit wem sie nach der Trennung weiter zusammenarbeiten wollen, mit Arafat oder mit Bushido. Samra entschied sich zunächst für Bushido. Das Einzige, was er zu dem Treffen noch sagen kann, ist, dass es temperamentvoll gewesen sei. Was das genau heißt, will auch der Richter wissen. „Naja, wallah und so – weißt du doch“, antwortet Samra. Der Saal schmunzelt.

Auch über seine Aussage beim Landeskriminalamt 2019 wisse er nichts mehr. Dort wurden Samra illegal aufgezeichnete Tonaufnahmen durch Arafat Abou-Chaker vorgespielt. Alles scheint vergessen. Arafat habe ihn nie beleidigt oder bedroht, beteuert der Rapper. An Details erinnert er sich aber nie. Der Richter hakt nach und fragt, ob er denn in den letzten beiden Wochen im Urlaub war. Zumindest seine Thailandreise hat der Rapper noch nicht vergessen (sfa/nba).

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