Putin-Kritiker meldet sich erstmals aus Estrem-Straflager „Polarwolf“ Nawalny lässt sich nicht unterkriegen: „Mir geht es gut"

Jetzt meldet er sich selbst zu Wort!
Der wochenlang vermisste Kremlgegner Alexej Nawalny hat sich nach seiner Ankunft in dem berüchtigten Straflager „Polarwolf“ im hohen Norden Russlands erleichtert gezeigt. „20 Tage auf Etappe waren ziemlich anstrengend, aber meine Stimmung ist trotzdem ausgezeichnet“, teilte der 47-Jährige mit.
RTL.de ist jetzt auf Whatsapp – HIER ausprobieren!
Regimekritiker Alexej Nawalny wurde wochenlang vermisst

„Auf Etappe“ bezeichnet in Russland die Verbringung von Gefangenen in ein Straflager. Nawalnys Team hatte am Ersten Weihnachtstag darüber informiert, dass der Gegner von Kremlchef Wladimir Putin nach langer Suche von einem Anwalt in dem Lager IK-3 in Charp am Polarkreis gefunden worden sei.
Lese-Tipp: Wochenlang verschollener Putin-Gegner Nawalny lebt
„Ich habe nicht damit gerechnet, dass mich hier jemand vor Mitte Januar findet“, schrieb Nawalny in einem Brief, der in sozialen Medien verbreitet wurde. Er bedankte sich bei seinem Team aus Juristen und Unterstützern, die ihn seit Wochen in verschiedenen Untersuchungsgefängnissen und Straflagern gesucht hatten. „Mir geht es gut. Ich bin heilfroh, dass ich endlich angekommen bin.“
01:00In Pizzeria! Mutter will Sohn (6) verkaufen – an wildfremden Mann
01:02Nach Ross Antonys Platzwunde in Show 6 – jetzt trifft es „Let's Dance"-Partnerin Mariia
00:30Waldbrände außer Kontrolle! Warnungen kommen nicht an – Tausende auf der Flucht
02:12Wie gut kennt Iris Klein ihre Tochter? Daniela stellt sie auf die Probe
00:42Wilder Besuch im Schlafzimmer! Leopard lauert Familie auf – unterm Bett
02:15Trotz Fehlgeburt! Warum Pia Tillmann und Zico Banach zu den „Reality Awards” gegangen sind
08:25Lara Dandelion Seibert kommen im Punkt 12-Studio die Tränen
00:49Neuer Look nach Missgeschick! SO sieht Markus Söder nicht mehr aus
02:16Mega-Ausraster vor Reportern! FBI-Chef flippt nach Alkohol-Vorwurf aus
01:01Seltene Begegnung! Fischer treffen auf DIESEN außergewöhnlichen Meeresgiganten
00:43Panne beim Training! „Let's Dance"-Promi platzt plötzlich die Hose
00:59Neue Brücke stürzt bei Eröffnung ein – während Menschen schon drauf sind!
01:05Joana bekommt wegen Charlies Doping ein schlechtes Gewissen
00:45Mitten in Berlin! Attacke auf iranischen Politiker vor Bundespressekonferenz
00:37Teurer Parkplatz! Fahrer brettert in Hafenbecken – und kracht in Boote
00:47Der höflichste Dieb der Welt? Räuber überfällt Hotel – und sagt DAS zu seinem Opfer
02:21Helfer arbeiten an neuem Rettungsplan für Wal Timmy
00:57Sexueller Übergriff? Hier grapscht Katy Perry Justin Bieber an den Po
01:37Überraschung im „Punkt 12"-Studio! Katja Burkard isst ihren ALLERERSTEN Döner
00:50Während Konzert! Dirigent schlägt Musikerin Millionen-Geige aus der Hand
Straflager „Polarwolf“ ist für brutale Haftbedingungen berüchtigt

Die russischen Behörden hatten keine Angaben zu Nawalnys Verbleib gemacht, nachdem er das vorherige Straflager im Gebiet Wladimir rund 260 Kilometer von Moskau entfernt Anfang Dezember verlassen hatte.
Das für seine brutalen Haftbedingungen berüchtigte Straflager „Polarwolf“ liegt mehr als 2.000 Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Die schwer zugängliche Region ist für ihren Permafrostboden bekannt.
Video: Nawalny-Tochter - „Russland tötet meinen Vater langsam!"
„Ich bin Euer neues Väterchen Frost“
„Ich bin Euer neues Väterchen Frost“, schrieb Nawalny angesichts der am Wochenende beginnenden Neujahrsferien in Russland. Väterchen Frost, der russische Weihnachtsmann, übergibt am 31. Dezember die Geschenke.
Lese-Tipp: Alexej Nawalny zu 19 Jahren Haft verurteilt – er blickte der Strafe lächelnd entgegen
Er selbst habe sich in den 20 Tagen seiner Reise durch Russland in die kalte Dunkelheit der arktischen Region auch einen Bart wachsen lassen, berichtete Nawalny. „Statt Ho-Ho-Ho sage ich aber Och-Och-Och“, meinte der Regimekritiker, seit fast drei Jahren inhaftiert ist – und sich seinen Humor trotzdem nicht nehmen lassen will. (dpa; uvo)


