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Kreml

Kreml picture alliance / dpa

Der Kreml liegt in Moskau und ist der Mittelpunkt der Hauptstadt. Auch der Amtssitz des russischen Präsidenten befindet sich im Kreml.

Der Kreml in Moskau ist der politische und touristische Mittelpunkt der russischen Hauptstadt. Als Ursprung des Kremls gilt eine Befestigungsanlage am Ufer des Flusses Moskwa aus dem 12. Jahrhundert. Seitdem war der Kreml Sitz der Zaren, bis die Hauptstadt im 18. Jahrhundert von Moskau nach St. Petersburg verlegt wurde. Nach der Oktoberrevolution im Jahre 1917 wurde der Kreml in Moskau zum Regierungssitz der Sowjetregierung. 1992 wurde er Amtssitz und Residenz des Präsidenten der Russischen Föderation.

Umgeben und geschützt ist der Kreml von dicken Mauern mit einer Länge von zwei Kilometern und insgesamt zwanzig Türmen. In den Mauern des Kremls sind Urnen von bedeutenden Personen eingebracht, wie zum Beispiel von Lenins Ehefrau Nadeschda Krupskaja und vom russischen Schriftsteller Maxim Gorki.

Im Inneren der Kremlmauern befinden sich architektonisch bedeutende Paläste und Kathedralen. In den Gebäuden, die nicht für Regierungszwecke genutzt werden, sind ein Waffenmuseum, eine staatliche Diamantschatzkammer und die Rüstkammer untergebracht. In den Räumen der Paläste wird zudem der Reichtum der Zaren ausgestellt. Kirchen und Kathedralen zeigen wertvolle Ikonen.

Im Jahr 1990 wurde der Kreml in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen und zählt gemeinsam mit dem Roten Platz zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Moskau.

Das Wort ‚Kreml‘ benennt nicht nur die Festung in Moskau. Die Bezeichnung wird oft auch als Synonym für die russische Regierung verwendet. Insbesondere die Medien bezeichnen auch den Präsidenten Russlands mit diesem Begriff.

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