Merkels tierische Besuche

Papageien, Lemure oder Fische: Diese Tiere gewährten der Kanzlerin bereits Audienz

24. September 2021 - 17:27 Uhr

Angela Merkel zusammen mit politischen und tierischen Wegbegleitern

Es sind die Tage der "letzten Male" von Angela Merkel. Die letzte Reise in den Balkan , ein letztes Mal CDU-Wahlkampf machen, da darf ein Besuch in Merkels altem Wahlkreis, bei dem sie seit 1990 stets das Direktmandat im Nordosten gewonnen hat, natürlich auch nicht fehlen. Zusammen mit ihrem CDU-Nachfolger im Wahlkeis stand auch ein Besuch im Vogelpark Marlow auf dem Plan. Zwischen Wellensittichen, Papageien und Uhu machte Merkel eine gute Figur. Schließlich hatte Merkel in ihrer Zeit als Bundeskanzlerin schon häufiger tierischen Besuch! Im Video sehen Sie Merkel während ihrer Amtszeit zusammen mit politischen und tierischen Vertretern!

+++ Alle Themen rund um die Bundestagswahl finden Sie hier +++

Merkel zwischen Uhu, Wellensittich und Co.

Beim Anschlussbesuch im Vogelpark Marlow, stand Merkel bei Wellensittichen, Nymphensittichen, Zebrafinken oder Papageien hoch im Kurs: Ganze Schwärme von knallbunten Lori-Papageien umflatterten Angela Merkel und fraßen ihr aus der Hand. Einer der australischen Loris landete sogar auf ihrem Kopf. In der Hand hielt sie einen kleinen Pappbecher mit "Lori-Nektar" aus getrockneten Blütenpollen, Fruchtzucker, Getreide und Wasser.

Auch die Wellensittiche waren zutraulich und ließen sich von der scheidenden Regierungschefin mit Hirse füttern. Nur beim ausgewachsenen europäischen Uhu war Merkel zurückhaltend: Die etwa 60 Zentimeter große Eule mit den großen Augen wollte sie dann doch nicht halten. "Ne, ne. Ich habe das bei den Sittichen gut gemacht."

"Ich wollte nochmal Arrivederci sagen!"

Für einen Überraschungsbesuch ist Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag nach Greifswald gekommen. "Ich wollte nochmal Arrivederci sagen", sagte sie auf dem Wochenmarkt zu einer Blumenverkäuferin.

Zuvor war die Regierungschefin zusammen mit ihrem Nachfolger als CDU-Direktkandidat für den Bundestag, Georg Günther, und dem CDU-Spitzenkandidaten zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, Michael Sack, durch die Fußgängerzone gegangen und hatte Geschäfte besucht. Sie wurde umringt von überraschten Passanten und verharrte immer wieder für Selfies.

Merkel nutzte die Gelegenheit, die Menschen auf ihren Nachfolger Günther hinzuweisen. Seit 1990 hatte sie stets das Direktmandat in ihrem Wahlkreis im Nordosten gewonnen. (dpa/khe/skn)

Lesetipp: Das waren die Bundeskanzler von 1949 bis heute.