Die NRW-SPD will den Schulen genug Zeit zum Aufholen geben: Individuelle Förderung, gemeinsame Ausflüge und keine Klassenarbeiten bis zum Advent. So lauten die Vorschläge. Aber nichts davon habe die Landesregierung auf dem Zettel. Sie nutze den Sommer erneut nicht für die nötige Vorbereitung. Die Partei der Schulministerin sieht das anders. Auf Antrag der Opposition trifft sich der Schulausschuss des Landtages am kommenden Mittwoch nochmal ungeplant zu einer Sondersitzung. Die Schulen selbst erfahren frühestens erst am zweitletzten Schultag, wie es nach den Ferien konkret für sie weitergehen soll.