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NRW: Hendrik Wüst zum Ministerpräsidenten gewählt - er kam mit seiner Familie

Landtag in Nordrhein-Westfalen

Hendrik Wüst zum NRW-Ministerpräsidenten gewählt - er kam mit seiner Familie

28.06.2022, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, kommt mit seiner Ehefrau Katharina und Tochter Philippa in den Landtag. Der Landtag stimmt über den Ministerpräsidenten ab. Der amtierende Min
Familie Wüst im NRW-Landtag
mb kde, dpa, Marius Becker

Der CDU-Politiker Hendrik Wüst ist als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen wiedergewählt worden. Am Dienstag wurde der 46-Jährige im Landtag in geheimer Wahl mit 106 von 181 gültigen Stimmen im ersten Wahlgang als Regierungschef bestätigt. Wüst, der in den vergangenen acht Monaten Kopf einer schwarz-gelben Koalition war, führt nun die erste schwarz-grüne Koalition des Bundeslandes.

NRW-Ministerpräsident betont Größe der Herausforderungen

Bereits am Dienstagmittag erschien der amtierende Ministerpräsident zu einem Empfang des Landtagspräsidenten. Mit dabei: Ehefrau Katharina und das einjährige Töchterchen. Die 34-Jährige schob die kleine Philippa im Kinderwagen zu dem Empfang. Seine Familie begleitete Wüst auch zur Ministerpräsidenten-Wahl in den Landtag.

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Wüst will „neue Kultur des Dialogs“ etablieren

Der wiedergewählte nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat zu einem „konstruktiven Zusammenwirken“ von Regierung und Opposition in der neuen Legislaturperiode aufgerufen. „Eine Kultur des Dialogs, die Politikverdrossenheit nicht weiter verschärft, sondern Richtung und Orientierung gibt“, sagte Wüst am Dienstag nach seiner Vereidigung im Landtag. Über Parteigrenzen hinweg sollten gemeinsame Ideen für NRW entwickelt werden. „Die Größe der Herausforderungen erfordert, dass wir uns nicht in parteipolitischem Klein-Klein verlieren.“

Wüst würdigte besonders die Verdienste der SPD für NRW. „Was die SPD für den Zusammenhalt getan hat, nicht nur unter Johannes Rau, hat Nordrhein-Westfalen zu dem weltoffenen, vielfältigen Land gemacht, das es heute ist.“ Auch die FDP habe mit ihrem Zutrauen in unternehmerische Eigenverantwortung und Gründergeist in NRW „viele Bremsen gelöst, nicht nur in den letzten fünf Jahren“. Er reiche allen demokratischen Fraktionen die Hände, eine „neue Kultur des Dialogs“ zu etablieren, sagte Wüst. „Hart in der Sache, aber eben ohne persönliche Häme und billige Skandalisierung.“

Wüst nannte erneut den Schutz des Klimas und die Bewahrung der Schöpfung als „die größten Aufgaben unserer Zeit“. Klima- und Artenschutz gelängen nur dann, wenn gleichzeitig Wohlstand, soziale Sicherheit und Gerechtigkeit garantiert würden. (dpa/swi)