Verschmutzter Rumpf soll nicht nach NeuseelandPaar verpasst eigene Hochzeit – weil Kreuzfahrtschiff nicht anlegen darf

Es sollte ihr schönster Tag im Leben werden!
Ein australisches Paar will in Neuseeland am Drehort der „Herr der Ringe“- und „Der Hobbit“-Trilogien heiraten. Doch daraus wird nichts – weil sie nicht einreisen dürfen. Schuld daran ist der verschmutzte Rumpf des Kreuzfahrtschiffes, mit dem sie die Überfahrt angetreten haben. Denn Neuseeland sieht ihn ihm eine Bedrohung.
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Invasive Arten? Neuseeland lässt Kreuzfahrtschiff nicht anlegen
Janine Sherriff und Kyle Risk aus Sydney hatten alles organisiert: Im Rahmen ihrer Kreuzfahrt ist es möglich, nach Hobbiton zu reisen. So heißt der Drehort, der berühmten Filmreihen. Als sie das erfahren, steht für sie fest: Dort wollen sie heiraten. „Kyle ist ein großer ‘Herr der Ringe’-Fan, und als wir erfuhren, dass wir dorthin fahren würden, erwähnten wir scherzhaft, dass sie uns ein Hochzeitspaket anbieten könnten“, sagt Sherriff dem australischen Sender ABC. Gesagt, getan. Doch jetzt kommt alles anders. Denn Neuseeland lässt ihr Kreuzfahrtschiff nicht anlegen!
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Der Grund des kuriosen Anlege-Verbots: Die neuseeländischen Behörden befürchten eine Einfuhr von invasiven Arten. Der Begriff bezeichnet laut Naturschutzbund Deutschland (NABU) Arten, die sich durch den Menschen in Gebieten außerhalb ihrer Heimat ausbreiten. Im Fall des Kreuzfahrtschiffes könnte es um Mikroorganismen gehen. Einen ähnlichen Fall hatte es bereits Anfang Januar gegeben.
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Keine Hochzeit bei den Hobbits
Umweltschutz hin oder her: Für Sherriff und Risk fällt die Hochzeit flach – zumindest so wie ursprünglich geplant. „Der Plan war, das Boot zu verlassen, direkt nach Hobbiton zu fahren, unsere Hochzeit zu feiern und dann für den Rest der Flitterwochen direkt zum Schiff zurückzukehren“, erklärt Sherriff weiter. Verwandte und Freunde waren bereits extra nach Neuseeland angereist. Doch gezwungenermaßen muss die Hochzeitsgesellschaft ihre Pläne nun ändern. „Zuerst war ich wütend. Als wir die Nachricht bekamen, sah ich Janines Gesicht. Ich war kurz davor, zu explodieren“, erzählt Risk. Doch das ändert nichts.
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Inzwischen ist das Schiff auf dem Weg nach Tasmanien. Als Wiedergutmachung bezahlt die Reederei des Kreuzfahrtschiffes den beiden Flüge zurück nach Sydney. Jetzt wollen sie dort heiraten. „Das ist nicht das beste Ergebnis, aber es bringt uns zumindest vom Schiff und auf den Weg zurück in die Bequemlichkeiten von zu Hause“, so Sherriff. So fällt die Hochzeit wenigstens nicht ganz aus. (jak)


