Verein hat noch nicht reagiert

Nach Verurteilung: Droht Jérôme Boateng nun auch Ärger bei Olympique Lyon? User fordern Trennung!

10. September 2021 - 7:54 Uhr

Der Ruf von Boateng ist arg beschädigt

Regungslos nahm Jérôme Boateng im dunkelblauen Anzug und mit goldener Brille das Urteil von Richter Kai Dingerdissen zur Kenntnis, dann eilte er aus dem Gerichtssaal und flüchtete in einen schwarzen SUV: Wegen vorsätzlicher Körperverletzung mit Beleidigung ist der Ex-Weltmeister zu einer Geldstrafe von 1,8 Millionen Euro verurteilt worden. Auch wenn er um eine Freiheitsstrafe herumkam, ist sein Ruf nun arg beschädigt. Und womöglich folgen noch Konsequenzen im Club.

"Für mich hat heute Gerechtigkeit gesiegt"

Nur ein kurzes sportliches Glück?

Nach seinem Abgang beim FC Bayern hatte es lange gedauert, bis Jérôme Boateng einen neuen Club gefunden hatte. Erst kurz vor Ende der sommerlichen Transferperiode hatte der Abwehrhüne beim französischen Verein Olympique Lyon unterschrieben. Und hatte mit bester Laune das neue Kapitel in seiner erfolgreichen Karriere aufgeschlagen.

Doch das sportliche Glück könnte womöglich nur von kurzer Dauer sein. Der Verein bekommt seit der Vorstellung von Boateng auf Instagram zahlreiche ablehnende Nachrichten unter Hashtags wie #boykottboateng und #boatengnoidol (Boateng kein Idol).

Die User, es ist unklar ob es Fans sind, fordern Olympique auf, sich direkt wieder vom Verteidiger zu trennen und ein klares Statement gegen Gewalt gegen Frauen zu setzen. Mehrere User setzen unter den Post zum Transfer des Ex-Münchners einen entsprechenden Hashtag. Ob der Club nun Konsequenzen zieht und was das für die Zukunft von Boateng bedeutet, das ist unklar. Klar ist nur, dass der Ruf des Spielers arg beschädigt ist. (dpa/sid)

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