Lästige Stiche richtig behandeln

Mückenstich schwillt an: Was tun?

geschwollener Mückenstich
Ein Mückenstich kann ganz schön lästig werden: Wie man die juckende Schwellung am besten behandelt, verraten wir hier.
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Daran erkennen Sie einen entzündeten Mückenstich

Bei warmen Temperaturen und Sonnenschein zieht es die meisten Menschen ins Freie. Das Wetter ist optimal fürs Grillen mit der Familie oder Spaziergänge im Park. Doch leider herrscht mit den milden Temperaturen auch die Hochsaison für Mücken. Und wenn sich deren Stiche entzünden, kann das richtig fies werden.

Mückenstiche sind meist harmlos

Die meisten Mückenstiche sind zwar lästig, aber unproblematisch für unseren Körper. Die typischen Symptome kennt jeder: Der Stich ist stark geschwollen und hebt sich deutlich von der Haut ab. Die Schwellung kann je nach Stich und Empfindlichkeit bis zu 10 Zentimeter groß werden, verschwindet aber meist nach ein paar Tagen wieder. Was uns oft am meisten nervt: Um die Einstiche herum juckt es dauerhaft und unangenehm.

Enzündeter Mückenstich: Woran erkenne ich, dass es gefährlich wird?

Entzündeter Mückenstich am Fuß
Mückenstiche können sich entzünden und schwere Schwellungen auslösen.

Die meisten Mückenstiche sind zwar harmlos, manchmal können die juckenden Einstiche allerdings auch echt gefährlich werden. So können sie sich entzünden und es kann zu schweren Schwellungen kommen, die sogar ins Krankenhaus führen können. An diesen Symptomen erkennen Sie, dass es ernst wird:

Schwere Lokalreaktion: Wird die Schwellung mehr als 10 Zentimeter groß und hält mehr als ein paar Tage an, spricht man von einer schweren Lokalreaktion. Es kann zu allgemeinen Beschwerden wie Fieber, Müdigkeit oder Übelkeit und Erbrechen kommen. Wenn das passiert, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchenn, da die schwere Lokalreaktion zu einer Lymphknotenentzündung führen kann.

Allergische Reaktion: Bei einer allergischen Reaktion auf den Stich kommt es häufig zu verstärkten Symptomen am ganzen Körper. Eine solche Reaktion kann im schlimmsten Falle zu einem Atem- oder Kreislauf-Stillstand führen. Besondere Vorsicht ist auch bei Stichen im Mund- und Rachenraum geboten: Sie können eine lebensbedrohliche Schwellung der Atemwegsschleimhaut verursachen. Hier sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden!

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Mückenstich behandeln: Was hilft am besten?

Hat die Mücke erst einmal ihr Gift verspritzt, ist schnelle Hilfe wichtig. Daher kann es durchaus sinnvoll sein, den Stich nicht einfach in Ruhe zu lassen, sondern mit Sprays oder Cremes zu behandeln. Diese lindern nicht nur den Schmerz, sondern oft auch die Schwellung. Doch was hilft im Akutfall wirklich? Meinungen dazu gibt es viele. Die einen schwören auf Fenistil-Gel*, andere verreiben Speichel auf dem Stich, wieder andere kühlen ihn. Aber was sagt der Experte?

Der Arzt Dr. Christian Wiens rät dazu, Repellents - also Sprays oder Cremes zum Auftragen auf die Haut - zu verwenden. Allerdings müssen diese immer wieder aufgefrischt werden, am besten alle zwei Stunden.

Insektenstiche kühlen ist wichtig

Wer bereits gestochen wurde, sollte den Stich am besten kühlen, beispielsweise mit Kühlpads*. Bei einer starken Schwellung kann es nach Ort des Stiches helfen, die betroffene Körperstellen auch ruhigzustellen. Einen geschwollenen Fuß beispielsweise sollten Sie hochlegen und ausruhen.

Ganz wichtig: „Kinder sollten nie barfuß im Garten oder auf der Wiese herumlaufen“, rät Wiens. Denn viele Mücken und Insekten lauerten in den Gräsern. In Gebieten mit vielen Mücken oder auf Wiesen und Feldern, wo Insekten lauern können, ist lange Kleidung immer noch das beste Mittel zur Vorbeugung gegen die lästigen Stiche.

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