Michael Schumacher: Erzbischof Georg Gänswein beschreibt berührendes Treffen

10. Juli 2019 - 15:07 Uhr

Gänswein betet für Schumacher

Erzbischof Georg Gänswein ist einer der wenigen Außenstehenden, der Michael Schumacher in den letzten Jahren besucht hat. In der Zeitschrift "Bunte" schildert er seine Begegnung mit dem ehemaligen Formel-1-Piloten, den er in seine Gebete einschließt.

Besuch von ganz oben

Fünf Jahre sind seit dem tragischen Ski-Unfall von Michael Schumacher (49) in den französischen Alpen vergangen. Doch das Schicksal des siebenmaligen Formel 1-Weltmeisters bewegt noch immer Millionen von Menschen. Erzbischof Georg Gänswein (62), Präfekt des papstlichen Hauses im Vatikan unter Papst Fransziskus (81) und Privatsekretär des emeritierten deutschen Papstes Benedikt (91), hat die Rennfahrer-Legende sogar in seinem Haus in Gland bei Genf (Schweiz) besucht. In "Bunte" berichtet er über die bewegende Begegnung im Sommer 2016. Jean Todt (72), FIA-Präsident und enger Vertrauter von Schumacher, hatte den Kontakt zwischen Gänswein und der Familie Schumacher zuvor hergstellt.

Georg Gänswein
Erzbischof Georg Gänswein besuchte 2016 Michael Schumacher.
© deutsche presse agentur

In sehr guten Händen

Gänswein sieht den Rennsportler bestens umsorgt: "Ein Mensch, der krank ist, braucht Diskretion und Verständnis." Er bezeichnet Schumachers Familie als "das schützende Nest, das Michael unbedingt benötigt". Seine Frau Corinna sei "die Seele der Familie".

"Ich schließe die Familie in meine Gebete ein"

Laut "Bunte" soll der Erzbischof bis heute mit Corinna Schumacher in losem Kontakt stehen. Im Sommer 2017 habe er ihr, den Kindern Gina-Maria und Mick sowie ihrer Mutter eine Audienz bei Papst Franziskus vermittelt. Gänswein: "Natürlich schließe ich Michael Schumacher und seine Familie in meine Gebete ein. Weihnachten ist das Fest der Geburt Christi, der menschgewordenen göttlichen Liebe. Diese zu verspüren tut gut und not."